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Verbreitung. In der Tabsaue bei Hadersleben inSchleswig .
Bemerkung. Die vorstehende Muschel kann ich nichtmit U. batavus vereinigen, trotzdem sie derselben ziemlichnahe und der Umrissform nach etwa zwischen TJ. crassusund ater in der Mitte steht. Ihre sehr beträchtliche Grösseaber entfernt sie zu sehr, selbst von den grössten Formen derU. ater, als dass sie in Rücksicht weiterer Verhältnisse zuU. batavus gezogen werden könnte. Die Form ihrer Cardinal-zähne ist insoferne von jenen des TJ. batavus verschieden,als die beiden Zähne der rechten Schale nebeneinander, nichthintereinander gestellt sind, wie es bei ersterer und derenVarietäten der Fall ist.' — Das von Kobelt, 1. c. fig. 1 ab-gebildete Exemplar ist ein abnorm gestaltetes, das sieb alssolches durch seine grosse Dickschaligkeit am Hintertheileausweist. Die Muschel producirt werthvolle Perlen. ■— Ichwar eine Zeitlang geneigt, dennoch die Muschel für TJ. aterNils, zu halten. Da aber die vorliegende beschriebene Artnicht in Schweden vorkommt, kann Nilson in seiner FaunaSueciae dieselbe nicht beschrieben haben. Trotz der Form-ähnlichkeit mit der TJ. ater ” halte ich U. pseudo-litoralisnun mehr aber doch als Species aufrecht, als sie nicht imganzen Gebiete des TJ. batavus, wie die erstere, sieb findet;sondern ausser in der Eider vorzugsweise in Livland undden russischen Ostseeprovinzen ihren Verbreitungsbezirk hat.
Familie Cycladidae.
Thier: frei beweglich, mit geschlossenem Mantel, dernur am Unterrande einen breiten Schlitz zum Durchgängefür den ausdehnbaren, zungenförmigen Fuss hat, und amHinterrande von 2 zusammengewachsenen Siphonen durch-bohrt wird. Kiemen von ungleicher Grösse.
Muschel: klein, gleichklappig, rundlich oder eiförmig;Wirbel mittelständig oder dem Hinterrande genähert; Schloss-zähne gewöhnlich auf einer Leiste angebracht; diese miti j a kurzen Cardinal- und 2 / f kurzen, zu beiden Seiten derCardinalzähne angebrachten Seitenzähnen besetzt. — Liga-ment äusserlicb oder überbaut; Innenseite perlmutterig.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete.