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Bemerkung. Die kleineren Genera der Familie, diesich in unserem Erdtheile finden, sind über die ganze Erdeverbreitet, während die grösseren und dichschaligeren Generasich nur in subtropischen und tropischen Gegenden finden. —Ich habe seit längerer Zeit diesen kleinen Muscheln meinebesondere Aufmerksamkeit zugewendet und hoffe, dazu bei-getragen zu haben, dass diese gerade in Deutschland wenigerbeachteten Bivalven theils mehr gesammelt, theils genauerbeschrieben wurden. Leider war ich dabei genöthigt, einenicht unbedeutende Anzahl neuer Arten aufzustellen, diesich jedoch erst bei ausgedehnterer Beobachtung als haltbareSpecies erweisen können. — Ich möchte daher dringend auf-fordern, unsere kleinsten, im Schlamme der Gewässer sichaufbaltendeu Muscheln recht fleissig zu sammeln und zu be-obachten.
Terminologie.
Im Allgemeinen stimmt die Terminologie der Cycladeenmit jener der Unioniden überein. Es wird aber doch nöthig,darauf aufmerksam zu machen, dass durch die veränderteLage der Wirbel der Cycladeen andere Verhältnisse bezüg-lich der Lage der einzelnen Schalengegenden sich ergeben,die leicht zu Verwirrungen Anlass geben können. BeimGenus Sphaerium und Calyculina ist der Wirbel in derMitte der Muschel gelegen rind Vorder- und Hintertheilderselben ist von fast gleicher Länge. Beim Genus Pisidiumdagegen ist der Wirbel nicht dem Vordertheile der Muschel,wie bei den deutschen ünioniden, sondern dem Hintertheilederselben genähert, und ist daher bei diesen kleinstenBivalven das Hintertheil verkürzt, dagegen aber das Vorder-theil verlängert. Das Ligament liegt daher bei ihnennicht an der langen Seite des Oberrandes (vom Wirbel ab)wie bei den Unionen, sondern an der kurzen Seite desselben.Dem entsprechend liegt der Schild am kurzen, das Schild-chen am langen Theile des Oberrandes.
Die Benennungen der äusseren Schalentheile bleibendieselben wie bei den Unioniden. Auch die Weichtheile derThiere sind dieselben, nur am Hintertheil treten die Athem-und Analöffnung in Böhren verlängert über den Schalenrand