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Oberrand gebogen, ohne durch das schwach angedeuteteSchild und Schildchen scharf abgegrenzt zu sein; Yorderrandschmal, gewölbt; Hinterrand breiter, wenig gebogen,schwach abgestutzt, mit starker Rundung in die Nebenränder
Fig. 385.
Sph. mamillanum.
übergehend; Unterrand wenig gewölbt; Ligament kurz,bräunlich, überbaut; Perlmutter schwach, weisslich; Schloss-leiste schmal, die Cardinalzähne füllen die ganze Breite der-selben aus; Schloss fein. — Linke Schale: Cardinalzähne 2;der äussere lang, gleichförmig gebogen, den inneren fastganz umfassend, niedrig; der innere stärker, dessen hintereSchenkel länger als der vordere, Oberfläche scharf; Rinnezwischen beiden lang und enge, nach hinten etwas erwei-tert ; Seitenzähne einfach, stark, ziemlich hoch und zugespitzt.— Rechte Schale: Cardinalzabn 1, ziemlich gebogen, hin-terer Schenkel kolbenförmig verdickt, auf der Krone durcheine seichte Rinne gefurcht, vorderer Schenkel dünn, anseinem Ende schwach verdickt; Seitenzähne doppelt, dieäusseren schwächer, von fast gleicher Länge mit den inneren,ziemlich hoch, den Schalenrand überragend; die innerenhoch und stark; Rinne lang, vertieft.
Länge 8—9 mm; Breite 6,5—7 mm; Dicke 4,5—5 mm.
Wohnort: Schlammige Gräben.
Verbreitung: Bei Görlitz und Proskau in Schlesien.(Jourdan). Bei Osnabrück.
Bemerkung. Die Art ist ausser dem Wirbelhäub-chen, auch durch geringe Aufgeblasenheit ausgezeichnet. —Jourdan, Moll, der preuss. Lausitz theilt die von ihm inSchlesien gesammelten Exemplare einer neuen Varietät „ven-