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abgerundete Ecken abgegrenzt; Unterrand fast eine gerade,zum Oberrande parallelle Linie bildend; Yorderrand weniggebogen, scbief zugespitzt; Spitze fast in die Verlängerungdes Unterrandes fallend; Ligament kurz, fein, überbaut;Perlmutter schwach, leicht bläulich; Schloss sehr fein, Leistesehr schmal: Muskelnarben kaum bemerkbar. — LinkeSchale: Oardinalzähne 2, sehr dünn und fein; der äusseresehr kurz, sehr niedrig, den innern wenig deckend; der in-nere etwas stärker, kurz, wenig gebogen, ziemlich hoch;Rinne kurz, eng; Seitenzähne einfach, fein, sehr hoch undzugespitzt, namentlich der vordere. — Rechte Schale: Car-dinalzahn 1, fein, wenig gebogen, hinterer Schenkel etwasverdickt, Obei'fläche schneidend; Seitenzähne doppelt, sehrhoch, die äusseren feiner und niedriger, doch den Schalen-rand überragend; die inneren ziemlich zugespitzt.
Länge 3,2 mm, Breite 2,5 mm, Dicke 2,3 mm.
Wohnort. In Wassergräben aller Art, Teichen, Alt-wassern und Seeen.
Verbreitung. Ueber das ganze Gebiet verbreitet.
Grössenunterschiede: Unbedeutend; nur wenigum die angegebene Grösse variirend.
Formenvarietäten:
f. VilT . Norrnandianum, Dupuy. in Baudon Pis. Franc, p. 30 t. 2Fig. B.
Muschel: kleiner, weniger aufgeblasen, Hinterrand sehrabgestutzt, Vordertheil weniger zugespitzt; Unterrand mehrgebogen.
Länge 1,8 mm, Breite 1,5 mm, Dicke 0,8 mm.
Verbreitung. Wahrscheinlich im ganzen Gebiete.
2. var. alpestre, ciessin Corresblatt, zool. mineral. Ver. Regsbg. 1873.
— — Chemnitz . Conch. Cab. 2 e<3. Monogr. Cycl.
p. 21 t. 2 Fig. 16.
Muschel: sehr stark gestreift, glänzend, sehr bauchigetwas mehr verlängert, Unterrand gegen den Hinterrandmehr aufgebogen und mehr gewölbt.
Länge 3 mm, Breite 2,2 mm, Dicke 2 mm.
Verbreitung. In einigen Seeen der bair. Alpen.(Alpsee b. Immenstadt).