ca. 95,000 T für Industrie, Gewerbe und Hausbrand,ca. 2 3,000 T für die von Basel ausgehenden Schweizerbahnen in Basel selbst,ca. 118,ooo T Totalkonsum in Basel . Hievon werden nur ca. i 5,000 Tauf dem Kanal nach Hüningen bezogen und von dort nach Basel camioniert.Wenn wir dagegen vernehmen, daß unsere Nachbarstadt Mülhausen von einemJahresbedarfe an Kohlen von ca. 130,000 T volle 100,000 T durch den Kanalbezieht, so können wir die Erklärung dieses Mißverhältnisses nur in demschlechten Zustande der Kanalstrecke Mülhausen-Hüningen finden.
Und in der That ist denn auch seit Jahren ein regelmässiger Verkehrauf dieser Kanalstrecke nicht möglich, weil der Wasserstand absolut ungenügendist; aber auch die Hafenverhältnisse in Hüningen lassen einen größerenUmschlag nicht zu, wegen Mangel an Platz und weil die Auslade-Vorrichtungenzu primitiv sind.
Ganz anders würde sich der Verkehr nach einer rationellen Korrektionund Weiterführung des Kanals bis Basel gestalten. Das Hauptbezugsgebietder Schweiz für Kohlen ist die Saargegend; ein kleiner Teil des Bedarfeskommt auch aus den westfälischen Kohlenbezirken mit Schiffsverladung in Duis burg und Ruhrort und Umlad in Mannheim auf die Eisenbahnwagen. BeideBezugsgebiete eignen sich gut für den Kanaltransport und die Fachmännerberechnen die Frachtkosten wie folgt:
Fr.
50. —
per 10 T
Ausladen und Verladen auf Wagen in Hüningen
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! 3 - —
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Camionage ins Domizil Basel-Stadt ....
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20. —
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Fr.
83.-
Bahnfracht von Saarbrücken bist Station Basel , Wolf
Fr.
87. 50
per 10 T
Camionage ins Domizil Basel-Stadt ....
»
15 - —
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Fr.
102. 50
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Differenz zu Gunsten des Kanaltransportes
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19. 50
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Schiffsfracht wie oben bis Hüningen
Fr.
5 °- —
per 10 T
Ausladen, Anfuhr zum Bahnhof und Wiegen
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7. 50
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Bahnfracht von Hüningen nach Basel S. C. B. Wolf
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12. 50
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Fr.
70. —
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Bahnfracht wie oben ......
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87.-
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Differenz zu Gunsten des Kanaltransportes
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1 7 - —
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