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Bahnfracht von
Zusammen
Direkte Bahnfracht
durchschnittlich
Differenz zu Gunstendes Kanaltransportes
nach
Fr.
42. 50
Fr.
100. —
Fr.
11 6. —
Fr.
16. —
»
»
7 °. 50
»
128. —
»
144. —
»
16. -----
»
»
116.—
»
173 - 5 °
»
178. -
>>
4 - 5 °
»
»
73 - —
»
i 3 °- 5 °
»
134 - —
»
3 - 5 °
»
»
103. 50
»
161. —
»
1—1
^4
»
1 6. —
»
»
62. 50
»
1 20. —
»
136. —
»
1 6. —
»
z>
103. 50
»
[61. —
»
177. —
»
16. —
»
St. Gallen
»
93 - —
»
LS». 5 °
»
141. —
»
9 - 5 q1 )
»
»
61. —
118. 50
135 * —
»
16. 50
Alles per Waggon von kg
10,000 = 10T.
Ruhrkohlen. Wie bereits erwähnt, werden weitaus die meisten Ruhrkohlenschon jetzt per Schiff nach Mannheim bezogen, dort in Eisenbahnwagen um-geladen und weiter versandt. Es hat also wohl keinen Zweck hier nochbesondere Vergleichungen mit den direkten Eisenbahnfrachten zu machen, wohlaber kann festgestellt werden, daß beim Bezug von Mannheim mittelst Rhein-schiff nach Straßburg und von dort per Kanalschiff nach Hüningen ungefährdie gleiche Frachtersparnis gegenüber Eisenbahnfracht Mannheim-Basel erzieltwerden kann, wie beim Bezug von Saarkohlen. Auch beim Weiterversandtab Hüningen resp. Basel nach der Schweiz treten ganz ähnliche Frachtdifferenzenzu Gunsten des Kanaltransportes ein.
Ein gebrochener Verkehr in Saar- und Ruhrkohlen (Umlad in Hüningen oderBasel ) ist, wie sich aus der vorstehenden Tabelle ergiebt, mit besonderemVorteile nach der ganzen Westschweiz und den Kantonen Bern , Aargau ,Zürich , Glarus und Luzern möglich, während die Ersparnis nach den KantonenThurgau , St. Gallen und Graubünden wohl zu klein ist, um auf den Wasser-transport überzugehen; bei letztem drei Kantonen sind die direkten Eisenbahn-frachten billiger gestellt wegen der kürzeren Linie via Singen, und obwohl dieWagen teilweise doch über Basel rollen. Es darf aber auch nicht unerwähntgelassen werden, daß eine erhebliche Differenz zwischen dem Einstandspreisdes Bezuges durch den Kanal und der direkten Eisenbahnfracht bestehen
*) Differenz zu Ungunsten des Kanaltransportes.