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seiner Ansicht jene Juraformationen, von welchen die-selben herrühren, durch das erratische Phaenomen selbstzerstört wurden.
Die Menge Störungen der Braunkohlenformationin Dänemark , welche Forchhammer lokalen Terrain-Erhebungen zuschrieb, können besser durch die Wir-kungen des Gletschereises erklärt werden. DieseStörungen sind jünger als die Tertiärzeit und älter alsder Geröllesand, gehören also der Eisperiode an.
Forchhammer unterscheidet in Dänemark „Ge-röllethon“ (Rullestensleret in Schweden und „Till“ inSchottland ), welche nach Torells Theorie hauptsächlichaus den grossen Endmoränen der westschwedischenGletscher besteht; und „Geschiebesand“ übereinstimmendmit den häufigen langgestreckten Seiten-Moränen Schwe dens — „rullstensäsar“ —.
Der „Geröllethon“ ist augenscheinlich nichts andersals alte Moränen; er ist ungeschichtet, durchsetzt mitBlöcken von sehr wechselnden Dimensionen und er-reicht stellenweise eine Mächtigkeit bis zu mehrerenhundert Fuss; er besteht aus von Schweden hergeführtemMaterial mit Resten von der darunter liegenden eigenenFormation Dänemarks . Forchhammer und Andere such-ten sich aus den Verwicklungen bei Erklärung derBildungsgeschichte dieser Formationen durch die An-nahme zu ziehen, dass dieselben eruptiv sein müssten,d. h. durch plutonische Kräfte von unten durcheinandergeworfen. Es ist leicht, die Widersprüche in dieser