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Die erratischen Blöcke und die Eiszeit : nach Professor Otto Torell's Theorie ; mit einer Karte der nördlichen Eisfluth in Europa und Amerika / von Julius Quaglio
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der Grund ist das kanadische Hochland als Quelle derGletscher, welche diese Erscheinungen hervorgerufenhaben, anzusehen, dann muss deren Quelle irgend woanders gefunden werden. Es wird von allen Geologen,welche die glacialen Phaenomene dieser Regionen studirthaben, zugestanden werden, dass sowohl der Charakterder erratischen Blöcke als die Richtung der Schrammeauf den Felsen auf eine Quelle, welche im Nordostliegen muss, hinweisen. Folgen wir der Linie derglacialen Bewegung, die Baffinsbai und Davistrassekreuzend, nach Grönland , so finden wir den grösstenKörper von Festland in der nördlichen Hemissphärebedeckt mit Eis und Schnee bis zu einer Mächtigkeitvon nicht weniger als 2000 Fuss, welcher noch in diesemAugenblick seine Eisberge bis in die Mitte des atlan-tischen Oceans sendet. Vom 60. bis zum 80. Breiten-grad ist diese ausgedehnte Landarea als eisbedeckt be-kannt und aus der Seltenheit der Eisberge an der Ost-küste verglichen mit der Westküste dieses Landes kanngeschlossen werden, dass die allgemeine Neigung derLandgrundoberfläche nach Südwest geht, in der genauenDirection der glacialen Merkzeichen, nach welcher, wiees bekannt ist, der Weg der transportirten Blöcke imnordöstlichen Amerika geht.

Wenn wir weiter das sichergestellte Factum inBetracht ziehen, dass während der Eisperiode, die vonden Höhen Grönlands sich gegen die See herabbewegen-den Gletscher, keine getrennten Eisberge wie gegen-