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Du möchtest einst im Hauche deiner Essen,Im Trotze deines Riesenwerks vergessen,Dass droben Einer sitzt auf ew’gem Thron,So lang vergessen, bis er in GewitternHinabsteigt, was du bautest, zu zersplittern,Wie jenen Thurm von Babylon.
Geschwindigkeit.
Göttlich ist auf Erden die Geschwindigkeit,Sie besiegt den weiten Raum, die enge Zeit,Gegenwärtig macht sie überall zugleichSpiegelnd hoher Götter ewig Reich;
Mit dem Anfang eint das Ende ihre HandSich zum Siegeskranze, wie der Feuerbrand,Schnell geschwungen, wird zum Feuerkreise,So erscheinen ihres Wagens Gleise ;
Eh’ das Auge aufblickt, ist ihr BogenDurch die weite Rennbahn hingezogen.
Ihr gehört die Schönheit, weil sie flüchtig,Der Gestirne Wallen, ruhlos richtig,
Ihr vertraut der Gott die mächt’gen Worteln dem Blitzstrahl aus der Himmelspforte,
Die da aufschlägt, Schauende verblendet,
Eh’ sie zuschlägt, schon ihr Leben endet.Träger rollen sich die schwarzen Wolken aufNach des glühen Donnerwagens Lauf;
Ja die Welt erschiene todt in Leere,
Hübe nicht Geschwindigkeit die Schwere.
V orwärts.
Von August Schumacher.
( 1865 .)
Das Posthorn war sonst krumm gewundenDen Wegen gleich, beim Schritte drang