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Der schöne auf Taf. XI abgebildete Wedel kommt von Combaz d’Arbignon und ist im Museum zu Lausanne (den Abdruckbesitzt Piot. Lkhert). Ich halte denselben für einen Seitenast der untersten Partie des Wedels. Die beträchtliche Stärkeder Spindel spricht nicht dagegen, denn wir sehen aus Fig. 1, dass die Hauptspindel noch stärkere Seitenspindeln besass.Es entspricht dieses Stück den von Brononiaht auf Taf. CXXIII abgebildeten Wedeln, von denen er auch annimmt, dass sieaus den untersten Partien des Wedels kommen, ferner Geinitz Taf. XXX. Fig. 3. Bei unsenn Wedelstück haben wir einestarke Spindel, von welcher seitlich sehr lange, auch noch 4—5 mm. breite Spindeln auslaufen. Sie sind dicht mit linien-lanzettförmigen, aussen schmäler werdenden Fiedern besetzt. Die untern haben durchschnittlich eine Länge von 3 x /2 bis4 cm., sie sind fiederschnittig oder liedertheilig, d h. bis fast auf die Spindel hinab in Lappen oder kleine Fiederchen ge-spalten; diese sind länglich oder eiförmig länglich, vorn bald stumpf, bald aber etwas verschmälert oder schwach zugespitzt.Es ist diess besonders bei den äussern Fiedern der Fall Es bekommen diese dann die Form, welche Brononiaht als Peco-pteris plumosa unterschieden hat. Sie tritt sehr deutlich bei Taf. XII. Fig. 4. 5 (von Taninge) auf, indem die Fiederchensich hier vorn mehr zuspitzen und daher weiter auseinander rücken. Bei dem grossen Wedel von Arbignon Taf. XI sind<üe Blattlappen (die kleinen Fiederchen) ganzrandig; bei der untersten Fieder indessen sind sie theilweise gekerbt, wie inder Wedelspitze. Wo die Nerven erhalten sind, haben wir einen ziemlich starken Mittelnerv, von welchem Sekundarnervenentspringen, deren unterste in eine Gabel gespalten sind (cf. Fig. 2 b vergrössert). Auch Brononiaht giebt eine solcheGabelung an (cf Taf CXXIII Fig. 4 a), daneben aber auch einfache Sekundarnerven (Fig. 3 a), welche bei den vonBrononiaht allgebildeten Stücken zu dominiren scheinen, während bei unsern die gabeligen. Da indessen das letztere auchbei den sächsischen Exemplaren der Fall ist und die P. plumosa Brongn., welche Sciiimper mit Hecht mit der P. dentata ver-einigt hat, gabelige Nerven besitzt, können wir auf diesen Unterschied keinen Werth legen.
Dir Fiedern der untern Wedelpartien, wie wir sie auf Taf. XI haben, sehen denen des C. Miltoni polymorphus sehrähnlich, die Fiederchen sind aber schmäler, am Grund meist unter einander verbunden und die seitlichen Nerven, wenn auchkeineswegs immer einfach, so doch nur in eine Gabel getheilt.
Die Fruchthäufchen wurden schon von Brononiaht erwähnt. Sie stehen nach Geinitz in der Gabelung des Seitennerven,sind kr eisrund und in zwei Reihen.
VI1. Asterocarpus (Moepp.) Weiss.
Sori rotundi, biseriales, e sporangiis 3—9, stellatim collocatis compositi. Frons composita, pinnulis tota
basi adnatis, nervis secundariis furcatis.
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Die Fruchthäufchen sind wie bei Cyatheites auf der Unterseite der Fiederchen in zwei Reihen geordnet, sie bestehenaber nur aus wenigen grossen, in einen Kreis gestellten Sporangien, erscheinen daher wie eine 3—9 fächerige Kapsel. Es•st diess eine Fruchtbildung wie sie den Gleicheniaceen zukommt, daher die Gattung wahrscheinlich zu dieser Familie ge-hört, welche in den ältern Perioden eine viel grössere Entfaltung hatte, als gegenwärtig.
Ich fasse die Gattung in dem von Prof. Wkiss (1. c. p. 90) festgestellten Sinne. Es gehören dazu die Pecopterispteroides Br und P. aquilina Sternb., welche Gucppkrt zu Alethopteris gestellt hatte, ferner l'ec. erosa Germ, und Neuro-pteris pinnatifida Gutb. In unserm Gebiete ist bis jetzt erst eine Art gefunden worden.
38. Asterocarpus pteroides Brongn. sp. Taf. XIII.
A. fronde tripinnata, pinnis patentibus; pinnulis integerrimis, contiguis, oblongis, plerumque obtusis, basidiscretis, smpissime utrinque rotundatis, pinnula infima cujusque pinna; rachi communi partim vel tota basiHiserta; pinnulis superioris frondis partis plus minusve connatis vel in pinnam elongatam pinnatifidam, undu-latam vel integrani linearem conlluentibus; nervo medio distinctissimo, nervis secundariis dichotomis.
Weiss, foss. Fl. des Saar-liheingeb. p. 92. Pecopteris pteroides Brongn. veget. foss. p. 329. Taf. XOIX. Fig. 1 . Gkrmar, Verst.Lettin und Lobejun p. 103. Taf. XXXVI. Sciiimper, Pal. veg. I. p. 508. Alethopteris Brongniarti Ctiepp. Syst. Fil. p. 314. Aletlio-Pteris pteroides «ein. Steink. Sachs, p. 28. Taf. XXXII. Fig. 1-5.
Bi Colombe häufig (Favke), La Mure , mine de Peychagnard (8c. Guas).
Ist durch die Fruchtbildung von Cyatheites Miltoni ganz verschieden, wogegen die sterilen Wedel schwer von derselben^ u, derscheidün sind. Die Seitenfiedern sind indessen länger und das erste untere Fiederchen ist ganz oder theilweise anei Spindel befestigt, während bei dem C. Miltoni an der Spindel der Seitenfieder. Es stehen bei dem A. pteroides die(pp 6 ". ^* e b crc ben entweder ganz an der Hauptspindel (Fig. lj, oder in der Ecke zwischen dieser und der Seitenspindel^ a )- Es ist diess ein Hauptcharakter, der nur bei der P. ovata, P. gigantea u. P. punctulata sich wiederfindet. Wirfund* 1 < * eilse b , en bei Fig. 1—5 von Colombe, daher ich sie zu dieser Art rechne, obwol bei uns die Früchte noch nicht gc-so ^ Wlu 'den. Auffallend ist, dass bei mehreren Stücken die Fiederchen der beiden Seiten in der Breite sehr abweichen;z 111 wir, dass bei Fig. 1 bei allen Fiedern die Fiederchen auf der linken Seite viel breiter und vorn viel stumpfersind l"' üt S ' 1K * a * 8 au * rec * lton ’ während umgekehrt bei Fig. 3 die Fiederchen mehrerer Fiedern auf der rechten breiterFor S l * ei ^ 11 * <eli; Giese sind auswärts verschmälert und selbst zugespitzt. Es mögen diese schmalen Fiederchen ihre
U . '° n 'E'P Umrollung der Ränder erhalten haben, wofür der Umstand spricht, dass die meisten an der Basis dieselbe
u o laben wie die ihnen gegenüberstehenden (Fig. 3).