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Fig. 5 a ist wahrscheinlich aus der Wedelspitze. Die äussersten Fiedern sind lang, lanzettlich und ganzrandig, dannfolgen welche, die am Bande gekerbt sind und dann solche, die tiefer eingeschnitten sind. Aehnliche theils ganze, theils amBande wellig gekerbte Fiedern aus der Wedelspitse haben wir bei Fig. 4. Bei allen tiefer unten stehenden Fiedern desWedels sind die Fiedern bis auf die Spindel hinab fiederschnittig, die Fiederchen sind nur zu unterst schwach verbunden,oder auch ganz frei und an den Ecken der Basis abgerundet. Die Fiederchen nehmen auswärts allmälig an Grösse ab,daher die Fiedern nach vorn sich verschmälern.
Der Mittelnerv der Fiederchen ist meist sehr deutlich, wogegen die Seitennerven verwischt. Wo sie erhalten sind(Fig. 2 b vergrössert), stehen sie dicht beisammen und sind gabelig getheiltDie Fruchthäufchen habe in Fig. 5 b nach Geinitz dargestellt.
VIII. Aletliopteris Goepp.
Fructificatio marginalis, sori lineares continui. Frons composita, pinnulis tota basi adnatis penninerviis.
Wir rechnen hierher nur die Arten, bei welchen der umgerollte Band auf randständige Sori schliessen lässt, müssendaher die Mehrzahl der von Gceppeht und Geinitz hierher gestellten Arten ausschliessen, da ihnen dieser Charakter fehlt.Ebenso schliessen wir aber auch die Arten mit neuropterisartiger Nervation, welche die Gattung Callipteris bilden, aus, obwohlwir bei denselben auch einen umgerollten Band haben. Es bleibt vor der Hand nur eine kleine Zahl zurück, zu denen diePecopteris marginata Brongn. und von den Arten unserer Flora die P. Lamuriana gehört.
30. Aletliopteris Lamuriana Ilr. Taf. XII. Fig. 6. 7.
A. fronde bipinnata, pinnis patentibus, valde elongatis, lineari-lanceolatis; pinnulis rachi valida insertis,numerosis angustis, linearibus, apice angustatis, acuminatis, integris, vel crenulatis, vel pinnatifidis pinnati-sectisque.
Pecopteris. Heek, Urwelt der Schweiz S. 113. Fig. 12.
Peychagnard bei La Mure in einem weichen Schiefer (Eschek von der Lintii). Im Berner Museum sindmehrere Stücke von derselben Stelle aus einem grauschwarzen, feinkörnigen Sandstein.
Die Stellung der sechs langen Fiedern, die ich auf Fig. 0 dargestellt habe, zeigt, dass sie alle an einer gemeinsamenSpindel befestigt waren, die aber durch den Bruch des Steines verloren gierig. Die untern Fiedern sind 12 cm. lang undgegen 4 cm. breit, auswärts allmälig verschmälert. Die Fiederchen stehen in fast rechtem Winkel von der Spindel ab, sindzwar sehr zahlreich, da sie aber sehr schmal sind, stehen sie weit auseinander. Die untern Fiederchen haben eine Längevon 18 mm. bei 3 mm. Breite. Sie sind linienförmig, auswärts allmälig verschmälert und zugespitzt. Sie sind fiederschnittigmit ganz stumpf zugerundeten Lappen; bei den meisten Fiederchen werden die Einschnitte allmälig seichter und im vordemDrittel werden sie nur gekerbt oder auch ganzrandig. Die äussern kürzern Fiederchen sind nur gekerbt und zum Theilganzrandig. Neben diesen Fiedern mit gekerbten und fiederschnittigen Fiederchen, liegen andere, die ganzrandige schmaleFiederchen haben. Wir sehen aus Fig. 7, dass diese die obere Partie des Wedels einnehmen, welche daher wahrscheinlichlauter Fiedern mit einfachen Fiederchen hatte. Bei Fig. 7 haben wir ein solches Wedelstück, dessen Fiederchen um denganzen Band einen deutlich abgesetzten, ziemlich breiten Saum haben (Fig. 7 b vergrössert), der etwas wellig verläuft, Eskann derselbe nur von dem Sorus herrühren, der unsere Art zu Aletliopteris weist. Auch die auswärts ganz werdendenFiederchen erinnern an Pteris. Die Tracht würde sonst mehr für Cyatheites sprechen. Die Fiedern mit den ganzrandigenFiederchen erinnern an Cyath. Candolleanus, die andern an Cyath. arborescens und Cyath. penmEformis. Sie sind aber vielkleiner und zarter gebaut.
Frons composita, pinnata; pinnulis penninerviis, nervis secundariis e nervo primario angulo plus minusveaperto egredientibus, simplicibus vel dichotomis.
Wir fassen unter Pecopteris alle Pecopteriden zusammen, deren Früchte noch nicht bekannt sind und die daher nochkeinen bestimmten Gattungen eingereiht werden können. Sie haben zwei- bis dreifach gefiederte Wedel, die Fiederchen sindvon einem Mittelnerv durchzogen, von welchem einfache oder gabelig getheilte Sekundarnerven auslaufen.
A. Der Mittelnerv der Fiederchen ist stark und bis zur Spitze laufend, die Sekundarnervenlaufen in fast rechtem Winkel aus und gehen bis zum Band.
40. Pecopteris Serlii Brongn. Taf. XII. Fig. 8. 9.
P. pinnis elongatis, pinnatipartitis, pinnulis lateralibus oblongis, subcontiguis, obliquis ad basim dilatato-decurrentibus, connatis, nervo medio valde notato, nervis secundariis subperpendicularibus numerosis, tenuissimis,approximatis dichotomis et simplicibus intermixtis.