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Die vorweltliche Flora der Schweiz / Oswald Heer
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33
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Bkongnurt veg. foss. p. 292. Taf. LXXXV. Weis», Fl. des Saar-Rheingel). p. *33. Alethopteris Serlii, «<epp. Farn. p. 301.Schimper, Pal. veg. I. p. 556. Pteris Serlii, Ettjngsh. Farn des Jetzt.w. p. 109.

In einem erratischen Block des Val Orsinc-Sandsteines, hei Oucliy gefunden und mir von J. v. Charpkntiek

geschenkt.

Eine 13 cm. lange und 3 1 /* cm. breite Fieder liegt in einem .schwarzgrauen Sandsteinblock des Val Orsine. Die FiederIst fiedertheilig, die Lappen (oder Fiederchen) sind gross, bis 2 cm. lang und 9 mm. breit, am Grund verbunden, länglichund vorn stumpf zugerundet. Die Bucht zwischen zwei Fiederchen ist ziemlich stumpf geschnitten. Der Mittelnerv ist sehrs tark und bis zur Spitze reichend; von demselben entspringen sehr zahlreiche und daher dicht beisammen stehende Sekundar-nerven in fast rechtem Winkel. Sie laufen bis zum Rand, die meisten sind gabelig getheilt, dazwischen sind aber einzelneeinfache. Stimmt wohl überein mit der Abbildung von Brongnjart, nur sind die Fiederchen etwas stumpfer. Indessen sagtBbongniaiit im Text, dass bei den amerikanischen Exemplaren die Fiederchen vorn etwas zugespitzt seien, bei den europäischenaber stumpfer. Auch bei Europäischen kommt indessen erstem Form vor. Wenigstens glaube ich dahin Fig. 9 rechnen zukönnen. Es stammt dieses von der Stangalp aus Steiermark und wurde mir die Zeichnung von dem sei. Ungkr mitgetheilt.Er hatte irriger Weise diesen Farn im Verzeichniss der Bilanzen der Stangalp als Pecopteris whitbyensis Lindl aufgeführt.

Die Pecopteris Serlii gehört wahrscheinlich, wie die nahe verwandte und weit verbreitete P. lonchitica Br , zu Aletho-pteris, doch sind die Früchte noch nicht beobachtet worden.

II. Pecopteris Grandini Brongn. Taf. XII. Fig. 10 a.

P. fronde speciosissima, rachi primaria crassa; pinnis appro.ximatis, sub angulo fere recto patulis; piunulisoblongis, latioribus, et elongato-oblongis angustioribus, basi sinubus obtusis conduentibus, medio profunde sulcatis,üervulis validis, horizontalibus, furcatis, rar» bisfurcatis.

Broxgniaht, veg. foss. p. 286. Taf. XGI. Fig. 14. Alethopteris Grandini, Giepp. foss. Farn p. 279. Schemper, Pal. veg. I.p. '->58. Pteris Grandini, Ettingsh. Farn p. 110.

Mordes (Berner Museum), La Mure , mine de gründe Draye (Sc. Gras).

Die Fig. 10 dargestellten Blattreste sind von Mordes. Es liegen zwei Fiederstücke beisammen, von denen das einezu Xeumpteris heterophylla, das andere zu Pecopt. Grandini gehört. Dieses hat 8 mm. lange und 4 nun. breite Fiederchen,die vorn ganz stumpf zugerundet sind. Sie sind am Grunde verbunden und bilden eine stumpfe Bucht. Die Nervillen sindsehr deutlich und entspringen in fast rechtem Winkel vom Mittelnerv, sie sind in eine einfach^, einige aber in eine doppelteGabel gespalten. Die Gabeläste laufen bis zum Rand.

Ist ähnlich der P. Serlii, hat aber viel kleinere und noch stumpfer zugerundete Fiederchen.

B. Die Sekundär nerven laufen in einem spitzen Winkel aus, geben schief aufwärts, sind theilse >nfach, theils gabelig getheilt. Pecopteris Aspidites Schimp.

12. Pecopteris nervosa Brongn. Taf. XV. Fig. 1. 2.

1 J . fronde tripinnata; pinnis oblongo-lanceolatis; piunulis obliquis, ovatis, pinnatifidis, inlima inferiore biloba;nervis valde eonspieuis, nervo medio partito, nervis secundariis angulo acuto adscendentibus furcatis.

Brongniart, veget. foss. p. 299. Taf. XCV. Fig. 1. 2. Schemper, Pal. veget. I. p. 513. Alethopteris nervosa Gckpp., Farn p. 312,n meiner Urwelt der Schweiz (p. 14) hatte ich sie zu P. muricata gezogen.

Taninge ziemlich häufig (Prof. Favre).

Zeichnet sich durch die breiten, fiederspaltigen Fiederchen und namentlich durch das zweilappige Seitenliederchen aus,welches auf der untern Seite des Fiedergrundes sitzt. In dieser Beziehung, wie in der Form und Lappenbildung der Eie-[ ein , stimmt Fig. l sehr wohl mit Brongniart Taf. XCV. Fig. 1 überein, weicht dagegen von Taf. XC1V beträchtlich ah,Widern die Fiederchen breiter und kürzer sind.

1 stellt einen doppelt gefiederten Wedel dar, da aber auf derselben Steinplatte ein noch viel dickeres Spindelstücke gt (bei b), so war Fig. 1 wahrscheinlich nur eine Seitenfieder eines dreifach gefiederten Blattes. Zu äusserst an derPmdel haben wir kurze Fiedern; sie sind fiedersclmittig, die untern Lappen mit zwei bis drei Seitenlappen versehen, die

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ganzrandig; weiter unten sind die Fiedern in Fiederchen getheilt, die kurz und wenig gelappt sind und noch weiter

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amT *°^ cn c ^ e hingen Seitenfiedern, mit breiten, doch auseinander stehenden Fiederchen. Sie sind eiförmig, am Grunde'fitesten (1012 mm), nach vorn verschmälert und meist l 1 /*2 cm. lang, einzelne erreichen aber bis 3 1 /* cm. Länge.SlI 'd bis in die Mitte in Lappen gespalten; der erste untere Lappen ist meist zweilappig, zuweilen auch noch ein fol-

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diese* 51 ' ' UeiH * öie übrigen ganzrandig sind Von dem starken Mittelnerv geht zunächst ein Nerv in jeden Lappen, vonwohl k'^Mningen die sekundären Nerven in spitzem Winkel und sind ein- bis zweimal gabelig getheilt Ein kleineres, aberwohl * d * teu s Stück stellt Fig. 2 dar, bei welchem die untersten Lappen sehr deutlich zweilappig sind. Die Nervatur istRom (p 1S f ten unt * ,111S gabelig gotheilten Seitenucrven (cf. Fig. 1. b und c vergrössert). Die Sphenopteris macilenta

d aj0nt - XVIII. Taf. XX. Fig. 9) gehört nach meinem Dafürhalten zur vorliegenden Art.

Pecopteris inuricata Scliloth. sp. Taf. XV. Fig. 3.

iiontle tripinnata, piunulis beteromorphis, superioribus cujusque pinnm ex ovato-lanceolatis obtusis,