und bedeutendsten Waldungen aus Nadelholz. Im Laubholz-wald tritt die Buche und der Bergahorn überwiegend auf.
3) Die subalpine oder untere Alpenregion. Reichend überdie Höhen von 1300 m bis 1S00 m, umschreibt sie das Gebietder mittleren Staffel (Mittelalpen), ln sonnigen und geneigtenLagen wird hier das Land von Mitte oder Ende Mai bisOktober schneefrei. Die weitaus vorherrschende landwirt-schaftliche Benutzung des Bodens ist die zur Grasweide, inderen Reviere, gewissermassen anlehnend an die wenigenkleinen Dörfer und einsamen Hütten, welche noch in dieMittelalpen hinaufragen, nur vereinzelte Getreide- und Kartoffel-felder eingesprengt sind. Aber diese Kulturen reichen nichtüberall bis zur oberen Grenze. Der Auftrieb des Viehes aufdie Weide — dieselbe bildet den Hauptbestand der Kuhalpen— beginnt hier um die Zeit von Mitte bis Ende Juni unddauert die Weidenutzung nur bis Anfang oder Mitte September.Die Waldungen bestehen meist aus düsteren Tannenforsten.Die Buche verschwindet fast ganz, und bildet der Bergahorndas vorherrschende Laubholz.
4) Die alpine Region. Dieselbe erhebt sich von 1800 mbis 2300 m und bildet das Gebiet der oberen Staffel (Hoch-alpen), welches, soweit die landwirtschaftliche Nutzung inBetracht kommt, fast ausschliesslich der Weidewirtschaft dient.Ueber 1800 m kommen Waldbestände in geschlossener Formnur in geringer Ausdehnung vor. Einzelne Baumarten reichennoch bis zu 2275 m und darüber. Ueber den Wäldern wirdder Boden an stark geneigten und stark besonnten Hängenvon Ende Juni bis Ende September schneefrei, indes anschattigen und zugigen Stellen Schneegruben gegen die Höhehin den ganzen Sommer über bleiben. Die Weiden, welchehauptsächlich der Sömmerung von Galtvieh und Schafendienen, werden erst Ende Juli oder Anfangs August bezogenund bis Anfang September benutzt. Das Rindvieh begehtdieselben aber durchschnittlich nicht in Höhen über 1950 m,vereinzelt freilich auch bis auf 2100 m und mehr, mit welcher