facli innewolinen würde. Tatsächlich sind dem Schweizer Lustzum Handelsfache, Unternehmungsgeist, geschäftliche Um-sicht, Sprachkejmtnisse in schönem Maasse zu eigen. Derschweizerische Kaufmann wartet nicht ab, bis fremde Käuferzu ihm kommen, sondern er sucht sie bis in die entlegenstenGegenden auf und installirt, wo er nicht selbst oder nichthäutig genug hinkommen kann, seine Agenten. Die Kauf-mannssöhne erhalten zunächst zu Hause und nachher imAuslande ihre fachliche Bildung.
* Verkehr.
Unter « Verkehr » versteht man die Beförderung und dieZirkulation von Personen, Tieren, Waren und Nachrichten.
Die Raschheit, mit welcher die Handelsoperationen aus-geführt, sowie Güter und Nachrichten ausgetauscht werdenmüssen, erfordert gute und viele Verkehrseinrichtungen. Wielangsam würde alles von statten gehen, wenn die Reise und dieTransporte über holperige Pfade, bodenlose Sümpfe, schmaleFlussstege gingen ! Wo solche Zustände bestehen, ist nur pri-mitive Volkswirtschaft möglich. Entwickeltere Volkswirtschaftund gute Verkehrsmittel kommen in der Regel miteinander;wenigstens war dies in der Schweiz der Fall, wo jetzt schönebreite Strassen das Land nach allen Richtungen durcli-schneiden, nur wenige bevölkerte Gegenden der Eisenhahn ent-behren, die Post täglich bis in die einsamsten Dörfer dringt,Dampfboote, Segelschiffe und Kähne die zahlreichen Gewässerdurchfurchen, der Telegraph sämtliche grössere Ortschaftenverbindet, in den Städten das Telephon von Comptoir zuComptoir führt.
Welch’ grossen Dank schuldet die jetzige Schweizer-jugend den Vorfahren für die Uebenvindung der Schwierig-keiten, welche Gebirge, Hügel und Schluchten der Anlage desgrossartigen Verkehrsnetzes entgegenstellten, und welcher