Erzeugnisse, Muster, Modelle, Zeichnungen u. s. \v. zu Jeder-manns Besichtigung ausgestellt sind. Diese Gegenstände bietenviel Belehrendes für die Handwerker und die Gewerbetreibendenfast aller Richtungen. Damit Jedermann in den Museen Beleh-rung schöpfen könne, ohne empfindliche Ausgaben zu machen,werden dieselben von den Behörden mit Geldbeiträgen zurAnschaffung von mustergültigen Gegenständen oder zur Be-streitung der Verwaltungskosten unterstützt. Wer in derNähe von Museen wohnt oder etwa auf Reiseu in ihre Nähekommt, sollte nicht versäumen, jene zu besuchen. Eis bestehensolche in Basel, Bern, Genf, Lausanne, Neuchätel, St. Gallen ,Winterthur und Zürich
c. Die Wandervorträge. Ihr Zweck ist, bald hier, balddort eine gewisse Berufsklasse über deren Interessen auf-zuklären. Die Wanderlehrer, welche die Vorträge halten,begeben sich an einem Tage nach A., am andern nach B.und sprechen in einem grossen Saale vor der Zuhörerschaft,welche sich auf vorherige öffentliche Anzeige hin eingefundenhat. Solche Vorträge sind namentlich der landwirtschaftlichenBevölkerung nützlich, weil diese die neuen und vorteilhaftemVerfahren in der Landwirtschaft, Milchwirtschaft etc. nichtleicht auf andere Weise kennen lernen kann, als indem manzu ihr kommt und ihr das Neue und Bessere auseinander-setzt. Die Wanderlehrer werden von den kantonalen Behördenoder von landwirtschaftlichen Vereinen aus Bundesbeiträgenentschädigt. Die Zeit ist vielleicht nicht mehr ferne, da dieInstitution der Wandervorträge als ungenügend befunden wirdund Landwirtschafts-Inspektoren herangebildet werden, um dieauf Seite 17 (Fussbemerkung) erwähnte Aufgabe zu erfüllen.
III. Durch die Anlage und Instandhaltungvon Verkehrsinstitutionen, die Erstellung undden Betrieb von Verkehrsmitteln. Hier kommt dieRede auf die Strassen, die Eisenbahnen, die Posten, Tele-graphen und Telephone.