Buch 
Die Sintfluthsagen / untersucht von Hermann Usener
Entstehung
Seite
55
JPEG-Download
 

Eigennamen auf -kXo; -KXrjc;

55

mauern der sieilischen stadt ein heiligthum des 'Herakles Man-tiklos* stand, Paus. IV 23, 10 MüvtikAoc; bi aal iepöv Meo-aqvion; toö 'HpaKX4ouc; fnoirjae, Kai funv ektöc; teixou? ö 0eö<;ibpup4voc, 'HpaKXf|c; KaXoöpevoc; MdvxiKXoc;; ein jalir vor derSchlacht bei Leuktra träumte der priester dieses gottes, töv'HpaaXfa eboEe KXqOiVvai töv MövtikXov dui Sevia 4c;lOwprivöirö Aid?, dadurch wurde die bevorstehende restitution derMessenier angedeutet, Paus. IV 26, 3. Als personenname kommtMavrtKX4r)c; auf Euboia (IGA 372, 32), MavriKXf|<; in Sparta vor, Le Bas-Foucart n. 163 z. 18.

NdoaXoc; ist bei Paus. VII 3, 6, NoOkXoc; bei Strabon xiv p. 633 dername eines unebenbürtigen sohnes des Kodros, des gründersvon Teos; wenn dieselbe form in der alten, wohl noch demV jh. v. Chr. ungehörigen grabschrift einer auswärtigen familiezu Athen CIA II 3 n. 3503, 7 ( CIGr I n. 921) vorkommt, so darfdaraus der Schluss gezogen werden, dass die familie aus Teosstammte. NauKkrjc; ist eigenname zu Athen ( CIA I n. 318, 11.449, 25 CIGr i n. 908 CIA ii 670, 2. 944, 8. 1606 iv 2n. 592 b 11 jii n. 1511), in Sparta (Xenoph. Hell, vii 1, 41 CIA IIn. 3128), auf Rhodos ( IGIMA I n. 764, 53). Daneben begegnetNauKXeia NauKXeiörp;, häufiger NauaiKXfK-

OivokXoc; s. v OvokXoi;.

OiokXoc; sohn des Poseidon und der Askra , der gründer von Askra am Helikon, nach der Atthis des Hegesinus bei Paus. IX 29, 1.

OvokXoc; ein könig der Ainianen zu Kirrha, der, um erlösung vonschwerer dürre zu schaffen, auf geheiss des Orakels gesteinigtwird, bei Plut. qu. gr. 26 p. 297 b ; aber ebend. 13 p. 294* heisstderselbe OivokXoc;, und das ist doch wohl die richtige lesung.

TTaTpoaXoi; heisst der freund des Achilleus regelmässig im epos undebenso fast ausnahmslos in der späteren litteratur. Aber ge-legentlich wird bei Homer in obliquen casus TTaTpoKXfjoc; TTa-xpoKXr)a zugelassen; im vocativ war wegen der länge der zweiersten silben die form TTdxpoKXe nur in beschränktem maassezulässig 1 , daher überwiegt die nebenform TTaxpÖKXtic. Und sodurfte Theokritos 15, 140 sieh TTaxpoaXfic; erlauben. Aber dasalte Latein hatte Patricoles übernommen, so Ennius und Frontop. 19 Nab., s. Ritschl opusc. 2, 476. In all den fällen gesehicht-

1 TTüxpOKXe steht gewöhnlich mit trochaiscliem ausgang vor derfuge, nur einmal als molossus vor doppelconsonantischem anlaut ß 592,apostrophiert 830. Ueberarbeitung hat also T 287 TTdxp0KX4 uoi öeiXrjbetroffen, die einzige stelle mit gekürzter zweiter silbe.