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V Fisch
den märtyr befördern zwei delpliine ans land. Bei Migne P. Gr.115, 888° (lat. in Acta sanct. sept. t. vn p. 192 d ) Mo xorfapoOvbsXqiTvg? iE üirixörfpaxo? tö^-rrep öirovriEäpevoi Kaxü vuixou xe töväftov üitoXaßövxc? pexeujpilouaiv, elxa xui aiyiaX* TtpoceXeövxt?f|pipa Kal X{av rteqsuXa'fpivov xrj yrj aüxöv öiroxiöevxat.
4 Noch von dem um die mitte des zehnten jh. gestorbenenjüngeren Basileios in Konstantinopel wird ähnliche rettung er-zählt, Acta sanct. mart. t. m append. p. 25 e § 7 dXXd TrpooixaEexrj vukxI iKeivq ei? xijv 9aXaaaav (jirpijvai . . . aüxiKa ydp büobeXtpive? auveXöövxe? ibeEavxo aüxöv itri xiliv vihxuiv aüxujv Kaiitrl xöv ai'fiaXöv xou 'Eßböpou iüuuaavxe? dvexd)pr)oav, rj5r| xüivirobüjv Kal xü>v xeiprnv aüxoü öopdxu)? xü)v beopvnv Xuöivxmvöeoü eöboKia.
In den drei jüngeren legenden ist es immer ein paar vondelphinen, das der grösseren glaubwürdigkeit zu lieb das rettungs-werk vollbringt.
V In der thierfabel ist das motiv sozusagen parodisch ver-werthet. In der geschickte vom affen und delphin (Halms fab.Aesop. n. 363) fällt bei einem Schiffbruch am kap Sunion mitden übrigen insassen des Schiffes auch ein affe in die wellen;gewohnheitsmässig kommt ein delphin heran, nimmt das mensch-ähnliche wesen auf den rücken und trägt es dem Piraeus zu.Dabei kommen sie in gespräch; der affe sucht sich als Athener aufzuspielen, verräth sich aber, indem er den vom delphin ge-nannten Piraeus für einen manschen hält. Worauf dann der del-phin entrüstet den schwindelmeier absetzt und ertrinken lässt.
Der delphin ist im alterthum ziemlich allgemein alsheilig betrachtet worden; dass man ihn gefangen und zurernährung benutzt habe, hören wir nur von der Thrakischenküste. Es gibt kein göttlicheres thier als ihn, heisst es in denOppianischen Halieutika (1, 648); den könig der fische nenntihn Gregor von Nyssa 1 . Er ist das heilige thier vor allemdes Poseidon; die künstler gaben ihm gerne den delphin aufdie hand oder Hessen ihn das Spielbein auf das thier setzen 2 ;
1 Gregor. Nyss. or. I in uerba ‘Faciamus hominem 1 1. I p. 144 e(Migne 44, 265 b ) ö beXqn? toxi xujv vrjKxwv 6 ßaaiXiKwxaxo? vgl. auchAthen , vn p. 282 e ö ptv xijv TeXxivtaKijv (axopiav auvOd? . . . iepou?quio> v etvai tx0üa? beXqpiva? Kai tTopirlXou?.
2 Erat, katast. 31 öaoi b’ äv aüxui xd) TToaeibwvi x a pfo a ö6 al