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Zweiter Band.
(Bew. - Can.)
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BRUCHSCHWINGEN.

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a, a sind die beiden Schenkel oder Arme, welche an der vierkantiggearbeiteten stellenden Welle b etwas eingelassen und mit dieser durcheine Schraube auf das Innigste verbunden sind. Ein Ring c, über beideEnden dieser Schenkel gelegt, sichert diese gegen das Aufspringen.

An die Köpfe beider Schenkel a, a werden die beiden Gestänge dund e auf die bei den Bruchschwingen übliche Weise mittels Bolzen inPfadeisen dergestalt gehängt, dass die Hälse ihrer Krückeneisen sich inden dieserhalb angebrachten Schlitzen in der Mitte der Dicke oder Höheder Schenkel bewegen können.

Zur dauerhaften Verbindung beider Schenkel a, a mit einander dienendie über die Stirnen ihrer Kopfenden weg gelegten, unter sich parallellaufenden schmiedeeisernen Schienen /, /, welche daran, und zwar zugleichmittels der Pfadeisenschrauben, befestigt sind, ingleichen die eingezapfteund versetzte Strebe g und die Schraubenspindel /i, durch welche letztereein scharfes Anziehen der Schenkel gegen erstere bewirkt und aufdiese Weise der Zusammenhalt der Wendedocke namhaft gesteigert wird.

Die zwischen den Schenkeln a und der Welle b eingesetzten undverschraubten Winkelstreben i haben die Schenkel und die daran ange-schlossenen Gestänge zu tragen, in der gewünschten Bewegungsebene steifzu erhalten und, wie schon erwähnt worden, gegen Lahmwerden zuschützen.

Was die Aufstellung der Wendedocken betrifft, so wird solche da-durch bewerkstelligt, dass man ihren untern Zapfen in einer stählernenPfanne eines eisernen Lagers der Schwelle k, ihren obern dagegen zwi-schen zwei halben eisernen Lagern, den sogenannten Pfadeisen, welchean dem Rahmstück oder Stempel l angeschraubt werden, gehen lässt.Sowohl Schwelle als Rahmstiick sind entweder zwischen unweichbareGesteinflächen eingetrieben, wie in der Grube, oder in einem besondersdazu aufzustellenden fest zu verpfählenden oder zu verankernden Stuhle,wie über Tage, zu befestigen.

Die gebräuchlichsten Arten von Kreuzen sieht man auf Taf. 114abgebildet.

Fig. 19 und 20 stellen ein Viertelkreuz resp. in der Seiten- undobern Ansicht dar. Dasselbe wird überhaupt nur für Bruchwinkel vonetwas unter 90 Graden bei einfacher Gestänganhängung angewendet, inwelchem Falle die beiden physischen Arme oder Schenkel desselben ineinem Winkel von nahe 90 Graden sich durchkreuzen und mit zureichen-der Dauerhaftigkeit verbunden werden können.

Der mehr lothrecht stehende Arm a eines solchen Kreuzes bestehtgewöhnlich aus einem einzigen Stücke Eichenholz, während der andere bans zwei gut an einander gepassten Hälften von dergleichen Holz ange-fertigt wird, die man auf den erstem aufblattet, mit mehrern Schraubeninnig verbindet und zn beiden Seiten des in der Mitte des Vereinigungs-punktes fest verkeilten Walzeisens c mit den Ringen d versieht. Zwi-schen beiden Armen a und b wird eine Strebe e mit Versetzung einge-setzt und scharf eingetrieben und auf beiden Seiten mit den Wangen-oder Legeisen /,/, welche sowohl an der Strebe als an den Kreuzarmenverschraubt werden, ausgestattet.

ln den Köpfen beider Arme hängt man die Stangen oder Gestängeg und h auf die bei den Bruchschwingen ähnliche Art ein, nämlich mittelsolzen auf mit Deckeln versehenen Pfadlagern i und k, so zwar, dass