Gemengtheile.
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etwas anseinandergeschobenen Fragmenten, die durch neue wasserklare undoptisch gleiclimässig orientirte Feldspathsubstanz verkittet sind. — Schriftgranit-ähnliche Verwachsung mit Quarz ist bisweilen dem blossen Auge sichtbar. —Flüssigkeitseinschlüsse in den Orthoklasen nachzuweisen, gelingt nur in seltenenFällen und bei mehr pellucider Substanz. Als feste Einschlüsse liegen daringrössere Quarze und Glimmer, u. d. M. gewahrt man wohl auch Magnetitkörner,Eisenglanzlamellen, röthliche staubähnliche Körner als primäre, Glimmer, Kaolin,Epidot als secundäre Einlagerungen.
Die Trübung der Orthoklase (und auch der Plagioklase) ist wohl sonderZweifel das Resultat einer mehr oder weniger weit vorgeschrittenen Umwandlung,welche zur Glimmerentwickelnng oder zur Kaolinisirung hinführt, verbunden miteinem Absatz von allerhand eisenhaltigen Substanzen oder anderen Infiltrations-producten auf feinsten Spältchen, oder in dem Inneren von Gasporen. Blumfand Orthoklas des G. von Warm-Steinach im Fichtelgebirge in ein sehr fein-schuppiges Gemenge von grünlichweissem Glimmer umgewandelt, G. Rose beob-achtete dasselbe an dem in den Drusenräumen des G. zwischen Hirschberg undLomnitz in Schlesien, auch nach Kenngott und Tschermak ist der fleisclirotheim lockerkörnigen G. von Rio de Janeiro bisweilen ganz zu grünlichem Glimmeralterirt. U. d.M. sind solche Umwandlungen sehr deutlich zu verfolgen, wennes auch vielfach nicht gelingt, Muscovit und Kaolin auseinanderzuhalten. —Nach Schumacher ist der Orthoklas eines Granitgangs im G. von der Damm-mühle bei Strehlen in grünlichweisse, perlmutterglänzende Schüppchen einesäusserlicli talkähnlichen Minerals umgewandelt, welches wohl zum Pyrophyllitzu stellen ist (Z. geol. Ges. 1878. 436). — Eine andere, namentlich u. d. M.häufig in ihrem Beginn, seltener in makroskopischer Vollendung zu beobachtendeUmwandlung ist diejenige in Epidot, von welchem sich zuerst winzige körnigeoder stengelige Nestchen ansiedeln. Zufolge Grubenmann liegen in den Ortho-klasen des St. Gotthard-G. neben den Glimmerschüppchen auch secundäre Mikro-lithen von Zoisit wie bei einer beginnenden Saussuritisirung. — Häufig fängt inden Orthoklasen die Verwitterung gerade in den centralsten Theilen der Krystallean; mitunter ist sie auf Zonen beschränkt, z. B. im G. von der Mündung desBig Cottonwood Canon in Utah , wo die Feldspathdurchschnitte schon makro-skopisch drei bis vier innerliche trübe concentrische Streifen enthalten, die durchklare Substanz getrennt werden, worin man zahlreiche Fiüssigkeitseinschliissegewahrt.
Durch optische Untersuchung ergab sich, dass in manchen G.en ausser demOrthoklas relativ frischer Mikroklin als selbständige Bildung vorkommt, da-neben auch in regelmässiger Verwachsung und fleckenweiser Verbindung mitOrthoklas; z. B. in solchen von Meissen, Mauthausen in Österreich , BirkenauerThal bei Heidelberg (Gänge imDiorit), Clinterty in Schottland, Dalkey in Irland ,verbreitet in der Bretagne nach Cross, im Massiv von Boal in Galicia nachBarrois, Arendal in Norwegen (früher für Orthoklas mit doppelter Zwillings-bildung gehalten), vielorts in G.en des südl. Schwedens , denen der Seychellen,
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