Contactmetamorphose von Eruptivgesteinen und Tuffen.
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nur in den unabhängigen metamorphischen Regionen«. Nach Rosenbusch tretensolche Gesteine sehr vereinzelt auch in der elsässer Contactzone von Hohwaldauf, wo sie sich aus dem Leukophyr der Steiger Schiefer entwickelt haben (Mass.Gesteine 1887. 57). —Die ursprüngliche Natur des contactmetamorphisch um-gewandelten Diabases ist, wenn noch Reste der Plagioklasleisten und des Augits,sowie mehr oder weniger die typischen Structureigenthümlichkeiten erhaltensind, allemal leicht zu erkennen. Nach der gänzlichen Amphibolisirung desAugits und der oben erwähnten Umsetzung des Feldspaths, womit eine Ver-wischung der Structur Hand in Hand geht, gleicht das Umwandlungsproduct oftzum Verwechseln einem zur Phyllitformation gehörigen Amphibolit. Übrigenssetzt sich, wie schon Allport hervorhob, das Ergriflfensein der Diabaslager vonder granitischen Contactmetamorphose weiterhin fort, als es bei dem Schieferder Fall ist, selbst über den eigentlichen Contacthof hinaus.
Hieran reihen sich auch die von Michel Lövy (Bull. soc. geol. (3) XI. 1883.290) gegebenen Schilderungen von der Beschaffenheit der Diabase des Mäconnaisim Contact mit Granitporphyren (Vaux-Renard, Beaujeu, Croix Rozier, St. Cyrbei Quincie, St. Rigaud bei Chier, Senavelle); hier handelt es sich ebenfallswieder vorwiegend um eine Amphibolisirung des Pyroxens, Ersatz von Feld-spath durch andere Substanzen (z. Th. ein Aggregat von Orthoklas und Quarz),Neubildung von reichlichem Strahlstein und Magnetit. Doch schreibt MichelLevy diese Erscheinungen nicht unmittelbar einer Contactwirkung Seitens des G.zu. — Barrois erwähnt aus dem Contact des bretonischen G. von Rostrenen einen»Diorite modifiö«.
Die auf Sect. Berggiesshiibel der unteren Stufe des Untersilurs eingelagertenDiabastuffe wandeln sich im Contacthof des Markersbacher Biotitgr., indemnamentlich der (aus dem Augit entwickelte) chloritische Gemengtheil zu Amphibolwird, in ein Aggregat verfilzter radialstrahliger Aktinolithnädelchen um; dieseAktinolithschiefer führen reichlich Magnetit, winzige Feldspathe und spärlicheBiotite, stellenweise ist der Amphibol kein Aktinolith, sondern äusserlich ganzähnlicher aber rhombischer Anthophyllit (Beck, Sect. Berggiesshübel 1889.51). —Den Contactschiefern um den G. von Lauterbach - Bergen sind langgestreckteLager oder Linsen von sehr verschiedenartigen Hornblende-, Augit- und Granat-gesteinen eingeschaltet, welche z. Th. in der Fortsetzung und Streichrichtungähnlich gestalteter Diabaseinlagerungen liegen und wahrscheinlich auch aus sol-chen oder deren Tuffen durch Contactmetamorphose hervorgegangen sind. Diemeisten sind echte Hornblendegesteine, wesentlich zusammengesetzt aus uraliti-scher Hornblende, etwas Plagioklas, Biotit, Muscovit und chloritischen Mineralien,sowie reichlichem Magnetit, z. Th. auch Titaneisen, nebst accessorischem Apatit,Pyrit, Arsen- und Kupferkies, sowie Quarz; sie sind schwärzlichgrün bis grau-grün , bei grossem Hornblendegehalt massig oder dickbankig bis dickschieferig,bei grösserem Chloritgehalt dickschieferig bis dünnschieferig und gehen durchimmer reichlichere Aufnahme glimmeriger Bestandtheile allmählich in den be-nachbarten Fruchtschiefer über. Andere Gesteine sind Augit-Hornblendeschiefer