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Granit.

Penck, Contactgesteine des Christiania-Silurbeckens, Nyt Magaz. f. Naturvidenskab.XXV. 1879. 63.

0. Lang, Contacte im Christiania -Silurbecken, ebendas. XXX. 1886. 279.

H. Keusch, Contact bei Grefsenaas, Christiania , Nyt Magaz. f. Naturvid. XXVIII.1883. 122.

Bleicher, Contacte d. Gegend von Oran, Algier , Bull. soc. geol. (3) IX. 1881. 303.Cohen, Contact in der Nähe der Capstadt, N. Jahrb. f. Min. 1874. 477.

Hawes, Contact am Albany-Granit, New-Hampshire , Amer. journ. of sc. XXI. 1881.Kemp, Chiastol.-Hornfels von der Kane Spring Mine, Tooele Co., Utah , Trans.New York ac. of sc. XI. 1892. 128.

Ilowitt, Contact am Swifts Creek, Victoria, Australien , Royal soc. of Victoria,Melbourne 1879.

Howitt, Contactmetamorph. Gesteine des Dargo-Gebietes, Australien , Koyal soc. ofVictoria , 17. Jan. 1887.

Howitt, Omeo-District, Gippsland , Proceed. austral. associat. f. advanc. of Science,Sydney 1888.

Y. Kikuchi, Contact am Watarase-gawa, Japan , Journ. of science College, Imper.university, Tokyo, III. 1890. 313.

Harada, Contacte in Japan; Die japanischen Inseln, Berlin I. 1890. 119.

K. Jimbö, Contacte in Hokkaido, Japan. General geolog. sketch of Hokkaido ; Sat-poro 1892. 18.

Wirkungen des Gebirgsdrucks auf Granite.

Die ersten Anzeichen der stets an grosse tektonische Störungen gebundenenmechanischen Umgestaltungsvorgänge beim Granit bestehen in Knickungen, Ver-biegungen und Verzerrungen des Glimmers, ferner in undulöser Auslöschung derGemengtheile und in Bruchlinien innerhalb der Feldspathe, längs deren anPlagioklasen sehr deutliche Verschiebungen der durch die Risse getrenntenTheile bemerkbar sind, endlich in Trümmerstellen bei den grösseren Granit-mineralien, besonders dem Quarz; letzterer ist, wie sich im polarisirten Lichtzeigt, stellenweise an seinen Rändern in eine Unzahl von kleinen eckigen, ver-schieden orientirten Splittern zermalmt, oder wird längs der ihn durchsetzendenRisse von solchen Trümmerzonen durchzogen. Bei weiterer Druckwirkung bildetsich wohl ein deutlicher Gegensatz heraus zwischen den noch halbwegs unver-sehrten Feldspathen und einer feinmörteligen Masse, welche namentlich auch denzunächst seine charakteristische Gestalt verlierenden Biotit oder lauchgrüne Um-wandlungsproducte desselben in sich enthält. In höheren Stadien der Zermalmungist es bisweilen zu einer vollständigen Zersplitterung der Quarze und Feldspathegekommen, an deren Stelle zuckerkörnige klastische Aggregate getreten sind.In besonderen Fällen nehmen die Biotitlamellen eine annähernd parallele Lagean, wobei dann die Mikrobreccienstructur darauf verweist, dass man es hier miteinem Druckphaenomen zu thun hat. Der Quarzdetritus wird zu länglichenlinsenförmigen Körpern ausgestreckt, auch wohl das Trümmerwerk der durchSchnüre von secundärem Quarz verkitteten Feldspathkörner; um diese Bildungenschmiegen sich Glimmerblättchen flaserartig herum. Bei allen diesen Vorgängen