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Zweiter Band.
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Chemische Zusammensetzung.

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As und Co. Diese Metalle finden sich sowohl im löslichen als im unlöslichenTheil, im ersteren vorwiegend Cu. Föhr hält es für einigermassen wahrschein-lich, dass dieselben z. Th. andere Oxyde im Magneteisen suhstituiren, z. Th-an Si0 2 gebundene Bestandtheile der Hornblenden und Augite seien, wie dennauch in der Hornblende des hohenkrähener P. die gleichen Schwermetalle wie indem ganzen P., aber in bedeutend grösserer Quantität nachgewiesen wurden.Auch Spuren von Zr0 2 , Ce 2 0 3 , Y 2 0 3 , sodann von Li, ferner von Fl wurden inhegauer P.en constatirt. Im P. der Heldburg bestimmte Hilger 0,00052 Sn0 2und Spuren von Co.

Die chemische Zusammensetzung des ganzen, frischen Gesteins weistdurchschnittlich 55-60^ Si0 2 und 1922^ A1 2 0 3 auf. Je nachdem von denbeiden Hauptgemengtheilen Sanidin oder Nephelin (mit Haüyn) überwiegt, wirdder Kieselsäuregehalt grösser oder geringer sein. Sehr sanidinreiche, nephelin-arme P.e können sich natürlich dem chemischen Bilde des Trachyts nähern. ImEinklang damit, dass Augit und Hornblende, auch Plagioklas relativ keineswegsreichlich vorhanden sind, ist auch die Menge von CaO und MgO nur äusserst ge-ring ; der P. von der Heldburg mit der grossen Natronmenge von 12,04 hältdiese beiden Stoffe nach Hilger nur in Spuren. Die sehr reichlichen Alkalien,unter denen Na 2 0 vorwaltet, machen gewöhnlich 1215^ aus, und ihr Verhält-nis hängt in erster Linie von demjenigen des Sanidins zum Nephelin ab, insofernder Nephelinreichthum eine grössere Natronmenge bedingt. Die Bauschana-lysen ergeben häufig worauf schon ältere Analytiker wie Abich und E. E.Schmidt aufmerksam machten ein Sauerstoffverhältniss, welches für RO :R 2 0 3 : Si0 2 um 1 : 3 : 9 herumschwankt, d. h. um dasjenige des Oligoklases.

Der in Säuren zersetzbare Phonolithantheil, welcher vorwiegend durchNephelin, Haüyn, Magnetit, etwaige secundäre Zeolithe geliefert wird, zeichnetsich vor allem, entsprechend der Zusammensetzung der hauptsächlichen jenerMineralien, durch einen grossen Natronreichthum aus. Die Analyse des 25 %betragenden löslichen Theils eines californischen Phonoliths mit. 44,66 Si0 2 ,31,59 A1 2 0 3 , 0,95 Fe 2 0 3 , 2,25CaO, 2,13 K 2 0, 18,42 Na 2 0 (Eakins) gleicht,indem andere zersetzbare Silicate fehlen, in der That fast ganz dem chemischenBilde des Nephelins. Der Wassergehalt in diesem löslichen Antheil, welcherwohl hauptsächlich durch zeolithische Substanzen geliefert wird, ist in hohemGrade variabel. Eine Beziehung zwischen der überhaupt vorhandenen Mengelöslicher Theile und deren Wassergehalt tritt nicht hervor, braucht auch nichthervorzutreten. Der Si0 2 -Gehalt des löslichen Antheils, auch wenn man ihn aufwasserfreie Substanz berechnet, ist stets geringer als derjenige des unlöslichen.Auffallend ist der hohe CaO-Gehalt einiger löslicher Antheile (Pferdekopf 7,48nach Rammeisberg, Ebersberg in der Rhön 10,64 nach demselben, TeplitzerSchlossberg 7,11 nach demselben, Gennersbohl im Hegau gar 15,03 nach Föhr ),da derselbe durch Nephelin überhaupt nicht geliefert wird und der Haüyn nichtoder schwerlich hinreicht, ihn zu erzeugen, auch nicht angenommen werdenkann, dass er durch Hornblende herbeigeführt wird, die durch Säure zerlegt