Chemische Zusammensetzung. Gruppirung.
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III enthält noch: P 2 0 5 0,36, Co, Ni , Cu, Zn, Ba, S0 3 , S, Ci, Fl; V: P 2 0 5 0,46,S 0,39 ; X: P 2 C >5 0,25, FeS 2 0,49. — In einem oiivinfreien D. von Bichmond , Südafrika wurde der hohe Magnesiagehalt von 8,85 gefunden, welcher höher ist als der derdortigen Olivindiabase, eine Erscheinung, welche sich dadurch erklärt, dass dervorherrschende, sehr lichte Augit bei der Analyse die ganz aussergewöhnlich grosseMenge von 22,22^ MgO (bei nur 8,17 CaO) ergab (Cohen). — Das spec. Gew. beträgtbei I: 3,003; bei II: 2,802; bei III: 2,918; bei IV: 2,813; bei VII: 2,793; bei IX2,99; bei X: 2,98. Im Allgemeinen liegt es zwischen 2,8 und 3,
Die chem. Zusammensetzung ist nicht wenig wechselnd, u. a. in Folge derUmwandlungsprocesse, von welchen auch die Alkalien mit betroffen werden.Im Allgemeinen waltet Na 2 0 beträchtlich über K 2 0 vor, doch fand Törnebohmim D. von Öje in Dalarne 3,30 K 2 0 auf 3,39 Na 2 0, in dem w. des Smägansees,ö. von Transstrand sogar 4,30 K 2 0 auf nur 1,25 Na 2 0 ; auch ein D. von Klemmebei Schweighausen in Baden ergab Nessler 5,91 K 2 0 auf 1,29 Na 2 0. Äusserstwenig Alkalien, 0,27 K 2 0 auf blos 0,04 Na. 2 0 gibt Teclu (bei Dräsche) im D.vom Saurier Hook auf Spitzbergen an. Die plagioklasreichen D.e (dazu die sog.Leukophyre) sollten sich durch einen grösseren Alkaliengehalt auszeichnen, wasaber in Folge der Zersetzung auch nicht hervorzutreten pflegt. Bisweilen reichtCaO nicht für die C0 2 aus, es müssen also noch andere Carbonate vorhandensein. Vrba berechnet in einem ganz ähnlich wie VII zusammengesetzten D. ausderselben Gegend: 31 % Plagioklas, 19 Augit, 17 Quarz, 16 chloritischesMineral, 6 Orthoklas, 3 Kalkspath, 2 Apatit. — In III fand Senfter 50,89 %in HCl löslich mit 36 , 25 , und 49,91 in HCl unlöslich mit 60 , 46 ^" Si0 2 . D. vomSüdostfuss des Lions Head bei der Capstadt liess zufolge Cohen nach längererDigestion mit rauchender HCl 33,98 ^ ungelöst, welche fast ganz aus Augitzu bestehen schienen; der Feldspath steht nach ihm zwischen Andesin undLabradorit.
Wenn es sich um die weitere Gruppirung der Diabase handelt, so wirdman in dem normalen Gestein dasjenige anzuerkennen haben, in welchem derFeldspath nicht übermässig vorhanden ist, der Augit sich reichlich betheiligt,die Hornblende ganz oder fast ganz fehlt, auch rhombischer Pyroxen, Salit oderBiotit keine oder keinerlei erhebliche Bolle spielen; dieser Typus ist z. Th. undzwar meistens frei von augenscheinlich primärem Quarz (normaler eigent-licher Diabas). Die secundären Producte der Umwandlung: Chlorit, Uralit,Epidot, Quarz, Calcit u. a. Carbonate, Leukoxen sind allenthalben verbreitet.
Als Quarzdiabase würden diejenigen Diabase zu gelten haben, in denenein Quarzgehalt mit Sicherheit oder grösster Wahrscheinlichkeit als primärzu betrachten ist, oder sich wenigstens nicht augenscheinlich als secundär her-ausstellt. Bald handelt es sich um Quarzdiabas, welcher abgesehen von demGehalt an diesem Mineral sonst die eben angeführte Beschaffenheit besitzt (nor-maler Quarzdiabas), bald kann aber auch eine primäre Quarzführung innerhalbder folgenden anderweitig charakterisirten Diabastypen eintreten, so z. B. ist deretwas hornblendeführende Konga-Diabas Törnebohm’s (Proterobas) nicht arman Quarz.