Leukophyr. Salitdiabas. Enstatitdiabas. Proterobas.
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von zwischengeklemmten mikropegmatitischen Partieen besonders häufig zuzeigen. Von beiden Substanzen frei erwies sich ein durch v. Foullon untersuch-ter Salitd. vom Mte. Levtopodi auf Rhodus , dessen Salit von sehr verschiedenenDimensionen kein Rlinopinakoid besitzt und sich widerstandsfähiger als der be-gleitende braune Augit zeigt.
Auf Grund eines constanten und nicht unbeträchtlichen Gehalts an rhombi-schem Pyroxen neben dem gewöhnlichen monoklinen könnte man mit Rosenbusch(Mass. Gest. 1887. 205) auch einen Enstatitdiabas (oder Bronzitdiabas)unterscheiden, wozu alsdann darnach gewisse Vorkommnisse des Saar-Nahe-Gebiets, der D. von Hempla bei Bad Stehen im Fichtelgebirge (mit wenigstensreichlichen Bastitindividuen), ein D. von Grangärde in Dalekarlien (mit farblosdurchsichtigem rhombischem Pyroxen), ein von Eichstädt beschriebener von Nessjöim südlichen Schweden sowie die von ihm aus Smäland erwähnten (stellenweisequarzreich) gehören würden, während das a. a. 0. aufgeführte Gestein von Pen-manmawr in Nordwales wegen seines vorwaltenden Gehalts an rhombischemPyroxen besser zum Quarznorit zu stellen ist, die von den Breidden-Hills ebensozu den Noritporphyriten. — Daran würden sich weiter die Hypersthen-diabase (z. B. New-Jersey , Virginien) reihen.
Als Proterobas definirte Gümbel in seiner S. 640 genannten Schrift überdas Fichtelgebirge Gesteine von vor- bis mittelsilurischem Alter, mit grüner oderbrauner nicht stark faseriger Hornblende (wenn braun, meist völlig compact undvom Habitus der basaltischen), röthlich braunem Augit, zweierlei plagioklastiscbenFeldspathen, einem chloritischen Gemengtheil, Magneteisen vorwaltend überTitaneisen, meist auch mit Magnesiaglimmer. Er rechnet dazu den ununter-brochenen mächtigen Gang, welcher vom Dorfe Fichtelberg aus über denOchsenkopf bis ins Mainthal bei Bischofsgrün durch Granit und Phyllit hindurch-setzt, Vorkommnisse von Goldkronach , Hallerstein, Wiersberg, Kupferberg,Steben, welche sich an die tiefsten Silurschichten halten, auch die etwas ab-weichenden Gesteine von Heiliggrab bei Hof, von Feilitz und von der Butter-mühle bei Steben (letzteres wegen seiner in Flecken ausgeschiedenen grösserenweissen Feldspathe in grünlicher Gesteinsmasse von den Bergleuten als » Streu-fackelgrünstein <c, d. h. Fichtenzweiggrünstein bezeichnet).
Gümbel hatte nicht nur in der angeführten Definition, sondern auch in derdetaillirten Beschreibung einzelner Vorkommnisse allemal die Hornblende vorden Augit in den Vordergrund gestellt, auch hervorgehoben, dass auf der ver-witterten Oberfläche der besten Typen Hornblendenädelchen deutlich zu erkennensind, sowie dass diese Gesteine z. Th. bisher als Diorite galten — und so hätteman in der That irre werden können, ob es sich bei seinem Proterobas nichtvielmehr um einen augithaltigen Diorit als um einen hornblendeführenden Diabashandele, wenn nicht auf S. 23 der Schrift der enge Zusammenhang mit Diabasbetont würde. Der Name Proterobas (von Ttqöveqos früher) wurde gewählt,weil im Fichtelgebirge dieser Gesteinstypus älter sei als der eigentliche (keineoder nur spurenhafte Hornblende führende) Diabas von silurischem bis devo-
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