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Zweiter Band.
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Epidiabas.

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Si0 2 62,86; A1 2 0 3 20,1; Fe 2 0 3 2,6; CaO 4,5; K 2 0 0,36; NasO 8,48; H 2 0 1,3(100,20); er deutet diese Analyse als 71,49^" Albit, 22,31 Anorthit, 2,11 Ortho-klas und berechnet für den Plagioklas die Oligoklaszusammensetzung Ab 3i3 An 1 ;die Abgabe von Kalk aus dem Labradorit erzeugte Epidot und Zoisit (man fragt,woher die Kieselsäure stammt, welche bei der Überführung von Labradorit in einOligoklas - Quarzgemenge erforderlich ist); die Hornblende setzt sich später inChlorit um (Hyland, Geolog. Magaz. 1890. 205 ; Scientif. proc. royal Dublin soc.10. Febr. 1890). Patrick ODonnells Bridge, südl. von Mintiagbs Lougb inDonegal, Übergang von Ed. in typischen Hornblendeschiefer (Hyland). Vor-kommnisse aus dem Gouvern. Olonez, beschrieben von Inostranzeff. Weiterein Californien, worüber Schuster (N. Jabrb. f. Min. Beilageb. V. 1887. 478)vieles Detail mittbeilt. Sehr ausführlich sind die Hinweise, durch die Bergtfür Gerölle von Atanquez, Cerro Juanita, Columbien, welche Uralitisirung, Epido-tisirung, Neubildung von Quarz, Feldspath und Glimmer zeigen, die Abstammungvon feinkörnigen porphyrartigen Diabasen wahrscheinlich zu machen versuchte(Min. u. petr. Mitth. X. 1889. 335). Gänge im Silur des Crooke River District,North Gippsland, Victoria (Howitt).

Gelegentlich der Beschreibung eines massigen Gesteins an der Strassezwischen Baden und Gaggenau , welches auch als concordante Einlagerung an-stehend in den Sedimenten gefunden wurde, hebt Kloos hervor, dass alle dreiGemengtheile, feinfaserige Hornblende, Epidot und Feldspath eine Ausbildungs-weise besitzen, die man nach Analogie mit anderen Vorkommnissen als Neu-bildungen auffassen müsse und dass über die ursprüngliche Gesteinsnatur vonSeiten des Mikroskops kein Aufschluss ertheilt werde. Die Hornblende könnehier nicht aus der Umwandlung eines einzigen Bestandtheils hervorgegangensein, auch die Feldspathe seien in hohem Grade einer Uralitisirung unterworfengewesen. Bei geschärfter Beobachtung lassen sich nach ihm recht gut die ausAugit entstandenen Paramorphosen von demjenigen Amphibol unterscheiden,der aus der Umwandlung der Feldspathe hervorging. Erstere bilden scharfbegrenzte, in sich geschlossene, ausnehmend faserige Individuen, die im Centrumdurch Anhäufung winziger Mikrolithen getrübt sind oder einen Kern von Calcitenthalten. »Dagegen lassen sich die vielfach gekrümmten und geknicktenlängeren Stengel und Fasern durch vielfache Übergänge auf den primärenFeldspath zurückführen und ist letzterer in allen Stadien der Umwandlung indiesen Gesteinen vorhanden « (V. Jahresber. d. Ver. f. Naturwiss. z. Braunschweig 18867. 53); vgl. I. 326.

Wenn im Folgenden zunächst von den Absonderungs- und denLagerungs Verhältnissen der Diabasgesteine die Rede ist, so muss bemerktwerden, dass in den angeführten Beziehungen die grösste Übereinstimmungherrscht zwischen den gleichmässig gemengten phaneromeren Diabasen und denporphyrischen sowie aphanitischen Gliedern der Plagioklas-Augitfamilie, denverschiedenen Diabasporphyriten, den Diabasaphaniten.

Absonderung ist bei ihnen häufig, am häufigsten die in unregelmässig