Lagerungsverhältnisse.
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erhalten, auch stehen solche D.e mit Tuffen in Verbindung. Die in den rothenSandsteinen New-Jerseys eingeschalteten D.-Lager werden von N. H. Dartonauf Grund von Unterscheidungsmerkmalen, wie sie I. 546 angeführt sind, zumTheil als intrusiv, zum anderen Theil als effusiv erklärt (Am. journ. of sc.XXXVIII. 1890. 134). An der hangenden Contactfläche eines D. bei der'Herborn -Selbacher Mühle fand Denckmann wulstig - knorrige und tauförmige Fluss-erscheinungen des blasig-schlackigen Gesteins, welches nach unten zu minderblasenreich und gröberkörnig wird (Z. geol. Ges. XXXIX. 1887. 624). — Trotzdieser verschiedenen genetischen Verhältnisse ist in der Structur einerseits derintrusiven, andererseits der effusiven Diabase schlechterdings kein durchgreifenderGegensatz zu finden, die 8. 635 genannten Modalitäten können bei beiden Vor-kommen, auch die Intrusivlager enthalten gelegentlich Glasbasis. — Rosenbuschweist bei seiner strengen Scheidung der Tiefengesteine (Ganggesteine) undErgussgesteine den Diabasen formell ganz einseitig einen Platz bei den Tiefen-gesteinen an, doch muss er zugestehen, »dass sie in mancher Beziehung zwischenden typisch stockförmigen Tiefengesteinen und den oberflächlichen Erguss-gesteinen vermitteln und an den Charakteren beider participiren« (Mass. Gest.1887. 173), und so sind denn auch, wie es nun kaum anders anging, innerhalbder weiteren Behandlung intrusive Tiefendiabase und effusive Ergussdiabase mitbegleitenden Tuffbildungen, die sich mit echter Tiefengesteinsnatur nicht ver-einen lassen, zusammengefasst. Ist auch an sich nichts dagegen einzuwenden,so bezeichnet doch dieser Vorgang für die Darstellung von Rosenbusch einenothwendige Inconsequenz und würde auch zu zeigen vermocht haben, dass diegenerelle Trennung jener beiden grossen Gruppen im einzelnen undurchführbarist; der Diabas hätte eben an zwei verschiedenen Stellen des Buches behandeltwerden müssen. Gerade die Diabasgruppe lehrt noch, dass die Structurgegen-sätze, welche sich seiner Meinung nach zwischen den beiden Gruppen findensollen, wenigstens auf diesem umfangreichen Gebiet keine Geltung besitzen,indem der Tiefendiabas keine anderen Structuren besitzt als der Ergussdiabas.Recht bezeichnend hebt dies auch R. Brauns hervor, indem er bei der Beschrei-bung des D. mit strickartig geflossener Oberfläche von Quotshansen, welchergleich einwärts dennoch »hypidiomorph-körnig« struirt ist, sagt: »Unser Diabastheilt daher mit den Ergussgesteinen die Beschaffenheit der Oberfläche, mit denTiefengesteinen die Structur; wegen der letzteren wurde der Diabas zu denTiefengesteinen gerechnet, er gehört wegen der ersteren zu den Ergussgesteinen«(Z. geol. Ges. 1889. 502).
Deutliche Gänge, die Kanäle für die intrusiven und effusiven Lager, müssennatürlich vorausgesetzt werden, wenn sie sich auch keineswegs immer nach-weisen lassen. Zahlreiche D.-Gänge sind im Granit der Lausitz, in Norwegen ,Grönland u. s. w. bekannt. Fr. Hoffmann erwähnt drei Gangbildungen im Kalkstein
des Fiehtelgobirgos, am Wogo von Neil» nach Schwarzenbach am Wald (circa
20 Fuss mächtig) und im Thal der Wald-Rodach, s.w. vom Döbraberge (2 und3 Fuss mächtig). Augenscheinliche Spuren einer mechanischen Einwirkung der