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Zweiter Band.
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Vorkommnisse.

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nach drei verschiedenen geologischen Niveaus, denen sie eingelagert sind, ausein-andergehalten: 1) D. im Hercyn (Älteres Unterdevon Kaysers, nämlich in den unterenWieder Schiefern, wo sie ihre Hauptentwickelung gefunden haben) sowie im Unter-devon (in den oberen Wieder Schiefern): Gegend von Alterode, Stangerode , Tilke-rode, Königerode , sehr zahlreiche, schwarmartig versammelte Massen, ähnlich umBieserode, Kammeiburg, Wippra ; s. von Breitenstein, grosse Ablagerungen; bedeu-tende Züge vom Ursprung der Aller bis nach Thale zu; Gegend von Hasselfelde ;Lager s. der Linie Wernigerode-Blankenburg; Gegend von Hohegeiss und Wieda ;zahlreiche Züge in der Linie von St. Andreasberg nach Neuwerk. 2) D. in denmitteldevonischen Stringocephalenschichten: n. und s. von Elbingerode ; zwischenHüttenrode und Neuwerk und n. davon; s. von Neustadt und lange parallele Zügevon Altenau bis Osterode. 3) D. in den Goslarer Schiefern und im Culm : zwischenGoslar und Wolfshagen . Die Gesteinsverschiedenheit ist sehr gross, im Allge-meinen sind die älteren mehr körnig, die jüngeren mehr aphanitisch.

Von der Grenze zwischen Kurhessen und Waldeck , auf der Ostseite desrheinischen Schiefergebirges beschrieb Chelius unterdevonische und carbonischeCulm-D.e normaler Art; die ersteren sind bald grobkörnig (Hohe Lohr, Kellerwald oberhalb Dodenhausen, Winterberg n. von Elberode), bald feinkörnig, dicht undamygdaloidisch (Bernsbachthal, Kreutzersgrund u. s. w.); bisweilen sollen sie garkeinen Augit mehr enthalten. Die Culm-Diabase (z. B. Elberoder Grund) sind durchganz klare Plagioklase, frischen Augit, spärlichen Chlorit und Magnetit ausgezeichnet.Bemerkenswerth ist, dass fast bei jedem Kieselschiefervorkommniss der dortigenGegend die Berührung mit einem D. nachweisbar ist. Die früher als Hyperit oderHypersthenfels bezeichneten, namentlich durch v. Dechen beschriebenen Gesteine deroberen Rukrgegenden (s. von Brilon zwischen Wiemeringhausen, Siedlinghausen ,Silbach und Hiltfeld), welche mit diabasisclien Plagioklasporphyriten Zusammen-hängen, gehören nach Mehner zu den echten normalen D.en, in denen er keinenprimären Quarz beobachtete, v. Dechen unterschied in der Gegend der oberen Ruhrhauptsächlich 6 den Lenneschiefern (Mitteldevon) eingelagerte Züge, von denen dererste stellenweise eine Mächtigkeit von 70100 Fuss, der zweite eine solche von*500 Fuss erlangt. Später sind diese D.e des oberen Ruhrthals sehr sorgfältig vonA. Schenck untersucht worden.

In Nassau, in den Lahn - und Dill-Gegenden, besitzen die diabasisclien Gesteine,deren Vorkommnisse anfangs sehr ausführlich von Stifft, F. Sandberger und Kocherforscht wurden, eine ausserordentliche Verbreitung, wechsellagernd mit den ver-schiedenen Gliedern des devonischen Grauwacken- und Thonschiefergebirges undsich bis nach Hessen hinein erstreckend. Die eigentlichen D.e, begleitet von denporphyrischen und aphanitischen Gliedern, gehen hier auf sehr deutliche Weise inDiabastrümmergebilde über. Bei Weilburg z. B. lässt sich nach F. Sandberger derÜbergang aus D. in versteinerungsführende Diabasconglomerate und aus diesen inSchalstein leicht verfolgen. Viele nassauische D.e wurden früher für Gabbros oderHypersthenite gehalten. Einige genauer untersuchte Vorkommnisse sind: Weil-burg (Magnetit scheint als primärer Gemengtheil zu fehlen, Epidot und Quarz secun-där angesiedelt in den früher vom Augit eingenommenen Räumen zwischen denFeldspathleisten); Burg an der Dill (quarzführender Proterobas, aber weit jüngerals von den fiehtelgebirgischen Proterobasen angegeben wird; bräunlichgelbe Horn-blende selbständig und auch mit Augit parallel verwachsen, jedoch ohne Über-gänge ; primärer Quarz in hexagonalen Querschnitten oder rhombischen Längsschnitten,daneben aber auch wohl secundärer); Eingang des Ruppbachthales (Proterobas mitausgezeichneter Fluctuation, stellenweise überwiegt die Hornblende, von Lossen zumDioritporphyrit gestellt); Ruppbachthal nach Wasenbach zu; Manderbacher Löhren