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Müllerlieder vom Wolfgangsee . Nun mahlen Sie nur einrecht schönes, lustiges, weißes Mehl alle Sommertage IhresLebens hindurch, bis das dunkle Haar sich davon zu be-stäuben anfängt! Sie brauchen dann keinen Puder zukaufen, um es zu verbergen; aber noch lange sei es bisdahin!
Unser Umzug war so beschwerlich und langweilig alsmöglich und hat mich, mitten aus der behaglichsten Arbeits-stimmung heraus, manche Woche gekostet. Zum Überflußpurzelte ich aus ziemlicher Höhe beim Einpacken von derBücherleiter herunter und zerschlug mir auf dem Boden denHinterkopf. Ich hielt mich eine Weile für kaput, bis ichmerkte, daß ich eine solche Betrachtung nicht anstellen würde,wenn es der Fall wäre. Die Narbe juckt mich allerdingsnoch zuweilen. Indessen hab' ich doch wieder eine AnzahlVerse gemacht, die sich aber vielleicht dennoch als schädel-brüchig ausweisen, wenn sie auskommen. Übrigens wohnenwir nicht in den Escherhäusern, sondern ein paar hundertSchritte weiter hinaus. Die souveräne meilenweite Rund-sicht der früheren Wohnung ist freilich in einem Hänserkom-Plex untergegangen, und ich muß mich mit der Hoffnungtrösten, vor Thorschluß noch ein freundlicheres Asyl zufinden.
Inzwischen wird gebüffelt, soweit es der infame Straßen-spektakel erlaubt, der in dem früher so stillen Zeltweg herrscht. Ich hatte keine Vorstellung davon.
Eine allerliebste Wohnung oder zwei habe ich wegeneinigen lausigen hundert Franks mehr Miete oder sonstigerPhlegmatik verpaßt, was mir recht geschah. So lang esnur logisch zugeht in der Welt, bin ich guten Mutes.