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er die Sitte einführte, Mondflecke mit den Namen berühmterMänner zu belegen. Vor ihm hatte der berühmte danzigerAstronom .Toll. Hevel die Mondflecke in seiner Selenograpkiavon 1647 nach Meeren und Gebirgen der Erde benannt.Grimaldi’s Methode hat besonders in neuerer Zeit den Vor-zug bekommen, es scheint aber, als habe Grimaldi in diesemkleinen Verdienst einen Vorgänger gehabt, denn ein ge-wisser Langrenus, der sich Kosmograph Sr. apostol. Ma-jestät nennt, hat 1645 zu Brüssel eine Selenographia seulumina austriaco- philippica herausgegeben, worin u. A. diePrincefs Elisabeth, Tochter des Kurfürsten Friedrich,Königs von Böhmen , auf diese Weise verewigt ward.Derselbe Langreil hatte auch die Idee, den Anfang unddas Ende der Beleuchtung von Mondflecken zur Bestim-mung der geograph. Länge auf der Erde zu benutzen.
Uebrigens entwarf Hevel seine Mondkarte schon 1643,und sie ist nicht nur älter, sondern auch besser als dievon Grimaldi. Die erste freilich sehr unvollkommene Kartevom Mond verdankt man Galilei .
133. Was nun die Fallversuche von Riccioli betrifft,so wurden dieselben zu verschiedenen Zeiten angestellt.Pei den ersten suchte er die Geschwindigkeiten fallenderKörper aus deren Wirkungen zu bestimmen, indem erKugeln aus verschiedener Höhe auf eine Wage fallen liefs,u ud die Gewichte bemerkte, die sie zu heben vermochten.Kr fand auf diese Weise die Fallräume 1, 3, 9, 27 stattK 3, 5, 7, 9 u. s. w. Später, als er die verbotenen Ge-spräche Galilei’s auf Grund specieller Erlaubnis gelesenhatte, änderte er sein Verfahren, und liefs unterstützt vonGrimaldi im J. 1640 am Thurm degli Asinelli in Bologna Kugeln von Thon und Kreide, acht Unzen schwer, aus ver-schiedenen Höhen herabfallen, zuletzt aus einer Höhe von280 röm. Fufs, und mafs dabei die Fallzeiten mittelst einesPendels.
Sei es nun aus Vorliebe für Galilei oder aus irgende 'nem anderen Umstande, genug er fand genau, was er zufinden wünschte, dafs:
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