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5) Gefäfse von gleicher Weite und Oeffnung aber un-gleicher Höhe h , h! entleeren sich in Zeiten t , £', wobei
f.t’ = Vh: Vh 1 ,
eine Folge von No. 4.
6) Für den Fall, dafs sich die Oeffnung in dem hori-zontalen Boden eines Gefälses befindet, lehrte er folgendenSatz: Wenn man die Zeit, die zur gänzlichen Entleerungdes Gefäfses erforderlich ist, in gleiche Theile theilt unddie Wassermenge, welche in dem letzten Zeittheile aus-fliefst = 1 setzt, so ist die Wassermenge im vorletztenZeittheil 3, in den dann folgenden Zeiten rückwärts ge-rechnet 5, 7, 9 . . . Wäre die Zeit der gänzlichen Ent-leerung 6 Minuten, so würde, wenn die Ausflufsmenge inder 6. Minute 1 Pfund betrüge, dieselbe in der 5., 4., 3.,2-, 1. Minute sein respektive: 3, 5, 7, 9, 11 Pfund, alsoin der 1., 2. ... 6. Minute 11, 9, 7 ... 1 Pfund.
Senkrecht in die Höhe geworfene Körper verhaltensich in Bezug auf die Abnahme ihrer Geschwindigkeitebenso, mithin folgerte Tomcelli richtig, dafs Flüssigkeitenbeim Abflufs aus Gefäfsen ganz denselben Gesetzen folgenwie starre Körper beim senkrechten freien Fall. Er machtedaraus auch eine Anwendung auf die Springbrunnen, indemer sagte, dafs deren Höhe gleich der Wasserhöhe im Ge-fäfse sein würde, wenn nicht Störungen stattfänden.
147. Am bekanntesten und berühmtesten ist Torricelli durch die Erfindung des Barometers geworden, unstreitige me sehr wichtige Erfindung, die aber doch sicher ihremUrheber nicht soviel Nachdenken gekostet hat, als dieUntersuchungen über den Ausflufs des Wassers und die^orf Bewegung.
Torricelli kannte, was Galilei über die Resistenza delUacuo gedacht und experimentirt hatte, er wufste,- dafsNasser nur etwa 32 Fuls in senkrechten Röhren ansteige,es war also im Grunde nicht schwer auf den GedankenZu kommen, dafs eine specifisch schwerere Flüssigkeit aufeiner geringeren Höhe würde stehen bleiben. Dennoch
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