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Leistungen der Aee. del Cimento.
einer und derselben Art von Thermometern nicht statt,doch hatte hier die Geschicklichkeit des Künstlers denMangel der Principien einigermafsen ersetzt. Wie manaus einer Aeufserung in den Saggi ersieht, erreichte mandie Gleichförmigkeit der Instrumente dadurch, dals manauf das Verhältnifs der Gröfse der Kugel zum Durchmesserder Röhre und zur Menge des hineingebrachten Weingeistesgrofse Sorgfalt verwandte. Doch wird bemerkt, es könnedie Regel zur Konstruktion eines guten Thermometers nurdurch viele Praxis erlangt werden, und darin haben wirwohl eben den Grund zu suchen, weshalb die Saggi gradeüber den wichtigsten Punkt, über die Graduirung derThermometer, so leicht hinweg gehen.
Wegen des Mangels an gut bestimmten festen Punktenin der Skala der florentiner Thermometer würde uns dieSprache derselben jetzt vollkommen unverständlich sein,wenn Antinori nicht im J. 1829 so glücklich gewesen wärein einem Magazin zu Florenz unter vielen Glasapparaten,die aus jener glorreichen Zeit herstammen, eine ganzeKiste voll von den Thermometern mit üOtheiliger Skalaaufzuflnden. Dadurch wurde Libri x ) in den Stand gesetzt,das florentiner Weingeist-Thermometer mit einem nachReaumur getheilten Quecksilberthermometer zu vergleichen,wobei sich ergeben hat, dafs50° Fl. = 44° R.
13,5 - = 0 -, also 0°F1. = — 15°R.
Es wäre zu wünschen, dafs ein solcher Vergleich mitmehreren Individuen der florentiner Thermometer und anmehreren Punkten ihrer Skale angestellt würde, damitman erführe, wie grofs die Uebereinstimmung zwischendenselben war. Dieser Vergleich hat darum besondersInteresse, weil, wie gesagt, der Grofsherzog Ferdinandgrade mit dem öOtheiligen Thermometer meteorologischeBeobachtungen anstellen liels.
') Poggendorff’s Annalen XXI, 325.