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Newton.
dafs sie direkt mit dem Thermometer oder durch das Er-starren einer leicht flüssigen Legirung bestimmt werdenkonnte. Den Schmelzpunkt solcher Legirungen hatte erzuvor direkt gemessen. Für eine derselben, bestehendaus 2 Th. Blei, 3 Th. Zinn und 5 Th. Wismuth, die manwohl vorzugsweise Newton’sches Metallgemisch nennt, fander den Schmelzpunkt am niedrigsten, nämlich gleich derSiedehitze des Wassers.
Um nun aus diesen Beobachtungen die ursprünglicheTemperatur der Stange zu finden, stellt er das Gesetz auf,dafs der Wärmeverlust, welchen ein Kör-per innerhalb einer kurzen Zeit erleidet?proportional sei seiner Wärme, d. h. demjedesmaligen Wärme-Ueberschufs über die Umge-bung.
Dieses Gesetz, im Grunde genommen die einfachsteVoraussetzung, die man über den Gang der Erkaltungmachen kann, ist später das Newton’sche Gesetz der Er-kaltung genannt worden, und es hat sich auch als richtigbewährt, so lange der Temperatur-Ueberschufs nicht sehrgrofs, nicht über 10—20° beträgt. Sein analytischer Aus-druck ist, wenn x die Temperatur, t die Zeit bezeichnet:
dx = axdt , woraus log. nat. x = at.
Aus ihm folgerte Newton, was sich sogleich aus der Formelergiebt, dafs die Logarithmen der Temperaturen den Zeitenproportional sind, oder wenn man sich eine logarithmischeLinie gezogen denkt, die Zeiten durch deren Abscissen unddie Temperaturen durch die entsprechenden Ordinaten vor-gestellt werden.
Aniontons modificirte das Verfahren ein wenig, indemer eine Eisenstange an einem Ende glühend machte unddie Stellen bestimmte, wo sie eine durch das Thermometermefsbare Temperatur besafs. Dabei machte er aber diefalsche Voraussetzung, dafs die Temperatur von dem heifsennach dem kalten Ende in einem arithmetischen Verhält-nisse abnehme oder, geometrisch betrachtet, sich durch dieOrdinaten einer graden Linie vorstellen lasse. Obwohl