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Newton.
sprung aber keiner mit Sicherheit hatte nachweisen können.Newton löste es wenigstens in so weit, dal's er, was allenseinen Vorgängern ein Räthsel blieb, das Steigen des Meeresan der vom Monde abgewandten Seite der Erde auf einesehr befriedigende Weise aus der Anziehung des Mondesauf den festen und flüssigen Theil des Erdkörpers erklärte.
288. Von den der speciellen Physik angehörigen Ge-genständen findet sich in den Principien zuvörderst aus-einandergesetzt :
1) Die Theorie der Lichtbrechung als Folge einerAnziehung des lichtbrechenden Körpers auf die Lichttheil-chen. Die Theorie erschien hier früher als in der Optik.
2) Die Aufstellung eines leidlich befriedigenden Ge-setzes für den Widerstand, den bewegte Körper in luft-förmigen Flüssigkeiten finden. Schon Galilei hatte einge-sehen, dafs seine Fallgesetze nur im luftleeren Raum strengrichtig seien, und er hatte ein Mittel angegeben, den Wi-derstand der Luft faktisch nachzuweisen, welches auchnachher von den Mitgliedern der Accademia del Cimentomit Erfolg zur Ausführung gebracht wurde. Späterhin zwi-schen 1640 bis 50 stellte Riccioli eine Reihe von Versuchenan über das Fallen von Kugeln von verschiedenem specifi-schen Gewicht in Mitteln wie Luft und Wasser, wobei erfand, dafs die specifisch leichteren einen gröfseren Wider-stand erfuhren als die schwereren. Ein Gesetz für den^Widerstand aufzusuchen, fiel ihm noch nicht ein; der erste,der dies unternahm, war Descliales, der in seinem Cursusmathematicus , Lugd. 1674 nach einigen Versuchen den Satzaufstellen zu können glaubte: dafs der Widerstand demvom fallenden Körper zurückgelegten Weg proportional sei.
Ums*J. 1670 machte Mariotte in der pariser Stern-warte eine grofse Zahl von Versuchen, um den Widerstandder Luft zu ermitteln. Er liefs Kugeln von verschiedenemMaterial aus einer Höhe von 166^ Fufs herabfallen, undinafs die Zeiten mit einem Sekundenpendel. Dabei kam erzu dem Resultat, dafs die für den Widerstand abzuziehendeHöhe proportional sei dem Fallraum und der mittleren