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Zeitgenossen Newton’s.
nach St. Helena schickte. Im Februar 1677 kam er da-selbst an, und beobachtete drei Monate hindurch, einefreilich etwas kurze Zeit; doch hatte er hier auch Gelegen-heit, den Durchgang des Merkurs vor der Sonne zu beob-achten.
Das Ergebnils dieser Reise war ein Catalogus stella-rum amtralium , der 1679 erschien, und worin er auchnicht versäumt hatte, seinen Schutzherrn durch ein neuesSternbild Robur Carolinum zu verewigen. Es war diesesKarl’s II. Eiche genannt, zum Andenken an die hohleEiche, in welche sich Karl II. nach der Niederlage desMarquis von Woreester vor den Truppen Cromwell’s ver-barg. Für Halley hatte diese Arbeit zunächst die Folge,dal's die königl. Gesellschaft ihn, obwohl erst 22 Jahr alt,im J. 1678 zu ihrem Mitgliede ernannte.
In der königl. Gesellschaft mufs er sich bald sehrgrofses Vertrauen erworben haben, denn schon im nächstenJahr 1679 sehen wir ihn von derselben nach Danzig ge-sandt, um den Streit zu schlichten, der zwischen Hooke und Hevel wegen des Gebrauchs der Fernröhre an astro-nomischen Mefswerkzeugen ausgebrochen war (§ 196, 239).Bekanntlich kehrte Halley mit dem Urtheile zurück, dal'sHevel mit Dioptern und bloisen Augen ebenso genaumesse, als andere Astronomen mit Hülfe der damaligenFernröhre.
Welchen Antheil Halley an der Entdeckung des Gra-vitationsgesetzes hatte, und wie namentlich er es war, derNewton zur Herausgabe seiner Principia bewog, habe ichbereits erwähnt. Theoretische Arbeiten über den Erd-magnetismus, deren ich gleich näher gedenken werde,machten es ihm wünschenswerth, die Phänomene der mag-netischen Deklination in den tropischen Regionen des Atlan-tischen Oceans durch eigene Anschauung kennen zu lernen,und die Idee fand wegen ihrer praktischen Beziehung zurSchifffahrtskunst Unterstützung von Seiten der Regierung.
König Wilhelm I. machte ihn zum Kapitän und über-gab ihm ein Schiff, mit dem er am 20. Oktober 1698 von