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Zeitgenossen Newton’s.
allerlei Intriguen und Mifshelligkeiten dazwischen, unterdenen Sully 1728 starb, ohne dal's der Versuch ausgeführtworden wäre.
In diesem Jahr kam nun Harrison nach London .Aufgemuntert durch die hohen Preise des Parlaments hatteer darüber nachgedacht eine tragbare Uhr zu verfertigen,die den Anforderungen genüge, und glaubte wirklich aufdas bei seinem Rostpendel angewandte Princip gestützteine solche erfunden zu haben. Er hatte von dieser Uhr,die er Timekeeper (Zeithalter) nannte, eine Zeichnung, undlegte diese Halley vor um dessen Urtheil zu hören, undseine Verwendung in Anspruch zu nehmen. Halley adres-sirte ihn an den in diesen Dingen viel erfahreneren Graham,welcher Harrisou rieth seine Erfindung noch weiter zu ver-vollkommnen, ehe er mit derselben hervortrete. Harrisonbefolgte diesen Rathschlag, und reiste in die Heimath zu-rück um Hand ans Werk zu legen. Sieben Jahre langverfolgte er unablässig seinen Plan, bis er denn endlichim J. 1735 eine Uhr zu Stande gebracht hatte, mit derer glaubte sich in London sehen lassen zu können. Erschiffte sich mit ihr in Portsmouth ein, reiste nach Lissa-bon, und von da nach Portsmouth zurück. Auf beidenReisen gab sie genau dieselbe Längendifferenz. So etwaswar noch nicht erhört gewesen. Halley, Bradley, Grahamund andere Sachkenner erstaunten, und stellten mit Freudeein Zeugnifs über die Güte der Uhr aus.
Mit diesem Zeugnifs versehen wandte sich Harrisonan das Board of Longitude, um eine Unterstützung zubeanspruchen, die ihm auch 1737 zu Theil ward. Jetztliefs er sich in London nieder, und legte sich mit neuemEifer auf die Vervollkommnung seines Werkzeugs. 1739hatte er einen zweiten Timekeeper fertig, der schon besserwar als der erste; 1749 ging der dritte aus seiner Hand,der wiederum den zweiten übertraf, und von der königlichenGesellschaft durch Zuertheilung ihrer Copley’schen Medaillebelohnt wurde.