Zeitgenossen Newton’s.
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Essay towards a natural philosophy of the earth, London 1695 nimmt er an, dafs die Erde im Innern mit einerungeheuren Masse Wasser angefüllt sei, und daf's die ausdieser Wasserkugel durch Oeffnungen zeitweise sich erhe-benden Wasserdünste den Druck der Luft abwechselndvermehrten oder verminderten, und somit die Barometer-Veränderungen hervorbrächten. Die hypothetische Wasser-kugel spielt überhaupt in der Geologie von Woodward einegrofse Rolle. Sie war nach ihm ursprünglich von einerstarken festen Kruste eingeschlossen, aber der Wille derAllmacht wollte, dafs diese Kruste eines Tages einbrach;das Wasser drang plötzlich hervor, und somit war denndie Sündfluth da!
Nicht viel besser war die Hypothese, welche de la Hirein den Mem. de Paris von 1705 entwickelte. Sie stütztesich auf die ganz ungereimte Voraussetzung, dafs die At-mosphäre ein nach den Polen verlängertes Sphäroid bilde,und dafs demgemäfs die Nordwinde den Druck der Luftvermehren, die Südwinde denselben vermindern müfsten.
Vernünftiger, aber freilich auch noch mit manchenHypothesen und Irrthümern untermischt, waren schon dieVorstellungen, welche Mariotte in seinem Essai sur la na-ture de Vair, Paris 1676 aussprach, denen zufolge dieNord- und Nordostwinde das Barometer heben, nicht alleinweil sie die Luft verdichten und schwerer machen, son-dern auch, weil sie von oben nach unten wehen, und soumgekehrt die Süd- und Südwestwinde *). Aehnlich warendie Vorstellungen von Halley, der den Winden auch denhauptsächlichsten Antheil an den Barometer-Veränderungenzuschrieb. In den Einzelheiten kommt freilich manchesWillkührliche und Problematische vor, was einer näherenBegründung bedürfte * 2 ). So behauptet u. A. Halley, dafsder senkrechte Druck der Atmosphäre durch die horizon-tale Bewegung des Windes eine Verminderung erleide.
*) Fischer, Gosch, d. Phys. II, 428.
2 ) Ibid. II, 433.
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