Elektricität.
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das Quecksilber auf verschiedene Weise in Bewegungsetzte, wobei es lebhaft leuchtete 1 ). Hierdurch kam erauf den Gedanken, das Licht möge wohl durch das Reibendes Quecksilbers am Glase hervorgebracht werden, undüberhaupt das Phänomen ein elektrisches sein. Und diesgab ihm wieder Veranlassung eine hohle Glaskugel aufeine Axe zu stecken, und durch Schnur und Rad in Ro-tation zu setzen, wo er sie dann, wenn er beim Rotirendie Hand daran hielt, stark elektrisch werden sah. Hatteer die Kugel luftleer gepumpt, so sah er in derselben einhelles Leuchten entstehn, und wenn er ihr von aul’seneinen Finger näherte, so sah er schon in einem Abstandvon 1 Zoll einen elektrischen Funken aus ihr hervor-schiefsen. Das war der erste wahrhafte elektrische Funke,und zugleich der erste Beweis von der grofsen elektrischenKraft des geriebenen Glases.
llawksbee blieb nicht bei der Glaskugel stehn, sondernersetzte dieselbe auch successive durch eine Kugel vonSiegellack, Schwefel und Harz untermengt mit Ziegelmehl.Alle gaben ihm ähnliche obwohl schwächere Wirkungenals das Glas. Aber merkwürdiger Weise entging auchdiesem sonst so geschickten Beobachter der qualitativeUnterschied zwischen der Elektricität des Glases und derder drei letzten Körper. Er fand die Elektricität desGlases von gleicher Art mit der des Siegellacks und nurin der Stärke von derselben verschieden. Bei diesen undanderen Versuchen machte er auch die Beobachtung, dal'sder Druck beim Reiben die Erregung der Elektricitätnicht sonderlich vermehrt, im Gegentheil ein Reiben mitmäfsigem Druck am vortheilhaftesten wirke.
Die Versuche von llawksbee erregten, wie man sichleicht denken kann, viel Aufsehen bei den Zeitgenossen;allein sie wurden anfänglich doch nicht so verfolgt, wieman hätte glauben sollen, und namentlich wurde die Ideeder Glaskugel-Maschine, die so leicht zur Elektrisirmaschine
) Fischer, Gesch. tl. Phys. 111, 445.
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