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Elektricität.
hätte führen können, nicht weiter ausgebildet; allgemeinblieb man bei Glasröhren stehen, die man aus freier Handrieb. Nur in einer Beziehung, in Beziehung auf die Her-vorbringung des phosphorischen Lichtes, wurden die Ver-suche von anderen Physikern aufgenommen und fortge-setzt. Dahin gehören Vorrichtungen wie die eines leipzigerMechanikers, beschrieben von Christian V. Wolf in Ex-perimenta physica oder allerhand nützliche Versuche , Halle1721 — 1723-, ferner des Franzosen Polymer, besonders abereine Reihe von Versuchen, von Joh. Bernoulli und JacquesCassini, die in den Mem. de Paris von 1707 beschriebenwerden. Bemerkenswerth darin ist die Erwähnung desKatzenlichts und der Lichterregung beim Reiben vonQuecksilber-Amalgam an Glas').
Die Versuche Hawksbee’s, der um’s J. 1713 starb,ohne dafs sich etwas Anderes von seinen Lebensumständensagen läfst, als dafs er Curator of experiments der Roy.Society war, bilden einen gewissen Abschnitt in der Elek-tricitätslehre, da nach ihm eine Pause von fast 20 Jahreneintrat, in der für die Erweiterung dieses Zweiges derPhysik durchaus nichts geschah.
Ueberblickt man, welche Fortschritte bis dahin ge-macht waren, so mul's man bekennen, dafs dieselben indem Zeitraum von mehr als hundert Jahren, der seitdilbert’s Tod verflossen, sehr gering waren. Man hattezu der elektrischen Anziehung auch die Abstofsung kennengelernt, hatte das elektrische Licht in Form des diffusenLeuchtens und des kompakten Funkens gesehen, hattedessen Geräusch gehört und dessen mechanische Wirkunggefühlt; aber dies alles nur in sehr schwachem Mafse, dadie Mittel zur Verstärkung der Wirkungen sehr ungenügendwaren. Man kannte keine andere Elektricitätsquelle alsdas Reiben, und wufste auch noch nichts von dem Unter-schied, den die Körper in Bezug auf die Elektricitäts-erregung und Elektricitätsleitung darbieten.
*) Fischer, ibid. III, 460.