Elektricität.
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festgestellt, obwohl man vielleicht sagen kann, dafs Grayund Wheler noch nicht daran dachten die neu entdeckteThatsache zu verallgemeinern. Indefs lernten sie dochbei fernerem Experimentiren mehrere Substanzen kennen,welche die Eigenschaft des Nichtleitens besitzen, als Haare,Harze, Glas, und sie benutzten dieselbe zur Anstellungeiniger lehrreichen Versuche. Einer von diesen, der wieman sich leicht vorstellen kann, grofses Aufsehen machte,war folgender: Gray hing einen Knaben in horizontalerLage an Haarschnüren auf, und theilte ihm mittelst dergeriebenen Glasröhre Elektricität am Fufse mit, sofortwurde Flittergold von seinem Kopf so stark angezogen,dal's es oft 8 bis 10 Zoll in die Höhe flog. Diesen Ver-such änderte Gray mit gleichem Erfolge auch dahin ab,dafs er den Knaben auf einen Harzkuchen stellte; also dererste Isolirscbemel 1732. Er elektrisirte auch einen Kna-ben durch einen anderen, die beide isolirt und durch eineKommunikationsschnur verbunden waren.
Ferner elektrisirte Gray Wasser, indem er es in einerhölzernen Schale oder einem Becher auf einen Harzkuchenoder eine Glasscheibe stellte. Wurde ein Stückchen Draht,dünnes Papier und dgl. etwa 1 Zoll hoch über jenemWasser gehalten, so wurden diese Substanzen nach derOberfläche des Wassers hingezogen und nachher wiederzuriickgestofsen. Hatte er den Becher bis über den Randmit Wasser gefüllt und hielt eine elektrisirte Röhre 1 Zollhoch darüber, so sah er unter derselben einen kleinenWasserberg sieb erheben, aus dessen Gipfel im Dunkelnein Licht hervorkam, wobei zugleich ein Knistern gehörtwurde. Berührte er die Röhre mit dem Finger, so fielder Berg in das Wasser hinein, wie er sich ausdrückte.
Zu den anderweitigen Erfahrungen, die Gray machte,gehört noch die, dal’s es, um einem Körper Elektricität mit-zutheilen, nicht nöthig ist die Kommunikationsschnur mitder geriebenen Glasröhre zu berühren, sondern dafs eshinreiche letztere nur einige Zeit nahe zu halten. Fernerbeobachtete er, dafs sich die elektrische Anziehung auch