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Symmer’s Theorie.
geblasen blieben, wie wenn der Fufs noch darin steckte.Dabei fand zwischen denen von gleicher Farbe eine starkeAbstofsung statt, so dafs sie nahe an einander gehalteneinen Winkel von 30 bis 35° bildeten, und die von un-gleicher Farbe zeigten eben so starke Anziehung. Dieweifsen waren positiv, die schwarzen negativ elektrisch.Kamen die Strümpfe von ungleicher Farbe mit einanderin Berührung, so verloren sie sogleich das Aufgeblasene,sie fielen zusammen, legten sich dicht an einander, undes war eine bedeutende Kraft erforderlich, um sie wiederzu trennen. Bei einem Versuche, wo etwas dicht gewebteStrümpfe angewandt und beide umgewendet wurden, umihre rauhen Seiten in Berührung zu bringen, war zurTrennung der ungleichfarbigen eine Kraft von 15 Pfunderforderlich, 92 mal so viel als ein Strumpf wog.
Man kann sich leicht denken, dafs diese Versuchegrolses Aufsehen erregten und vielfach wiederholt wurden,und will ich von den Wiederholungen nur die des AbbeNollet hier erwähnen, da derselbe zeigte, dafs die Ver-schiedenheit der Farbe nur ein Nebenumstand sei, dafs dieschwarzen Strümpfe ihr elektrisches Verhalten gegen dieweifsen der Behandlung der Seide mit Galläpfeldekoktverdanken. So auffallend indefs die Symmer’schen Ver-suche auch waren, so lehrten sie doch im Grunde nichtswesentlich Neues, denn dafs beim Reiben zweier Körperan einander beide elektrisch werden, und zwar entgegen-gesetzt elektrisch, das hatte schon Franklin 1747 an zweiisolirten Personen dargethan (§ 344). Wilke hatte sogarin seiner Dissertatio de electndtatibus.contrarüs 1757 dieseErfahrung zum allgemeinen Satz erhoben, und eine Reihevon Körpern aufgestellt, von denen jeder gegen die voran-gehenden negativ und gegen die folgenden positiv sei.Diese erste elektrische Reihe war:
Glattes GlasWollenes TuchFederspulen
PapierSiegellackRauhes GlasSchwefel.
Holz