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Die internationale Molkerei-Ausstellung zu Frankfurt a. Main im December 1875 / von Prof. H. Fritz
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des Spülwassers. Die Zapfen der Tonne laufen auf Frietionsrollen, wo-durch die Maschine verhältnißmaßig wenig Kraft bedarf. Je nach derGröße wird die Maschine von Hand oder durch Pferde- oder Maschinen-kraft betrieben. Die Anzahl der Umdrehungen der Tonne beträgt etwa 50pro Minute, da bei der eigenthümlichen Form der Flügel schon bei dieserGeschwindigkeit sehr heftige Bewegungen in der Flüssigkeit eintreten. DieZweckmäßigkeit dieser Buttermaschine ist durch die vielfachen günstigen Be-urtheilungen von 1866 bis 1875 über 30 Preise namentlich aberdurch die Verbreitung etwa 5000 Stück die sie im In- und Aus-lande gefunden, längst anerkannt. *) Die Preise dafür sind:

00 verbuttert bis 20 Liter und kostet 55 Mark

Für

Hand-

betrieb.

Für iMaschinen- sbetrieb.

35

50

75

100

150

150

200

300

60

65

75

100

125

150

200

250

69 Fr.

5 .

81

94

125

156

188

250

312

Mit dieser Maschine concurrirte die ihr in der Form und allgemeinenAnordnung ähnliche Buttermaschine von Tinkler u. Comp in Pemith,Cumberland, die von Commercienrath Ed. Ahlborn in Hildesheim in5 Exemplaren von verschiedener Größe ausgestellt war. Wie bei Lefeldt'sMaschinen rotirt auch diese um die Längsachse der faßförmigen Tonne ho-rizontal, ruht auf Frietionsrollen und steht in allen Lagen im Gleichgewicht.Im Innern besindcn sich 4 schräg eingesetzte Leisten, die mir den zwischenihnen und der Tonneuwand eingesetzten Sprossen die Flügel bilden. Diesekönnen nicht entfernt werden, was um so mehr als Mangel angesehenwerden muß, als die Form der Flügel an sich schon Schwierigkeiten beidem Reinigen verursacht, und zudem die Oeffuung des Fasses nicht genügendgroß ist, um bequem im Fasse haudthieren zu können. Der Verschluß derFüll- und Entleerungsöffnnng besteht aus einer gepreßten Blechplatte, diemit an diese genieteter Kautschukplatte zur Dichtung belegt ist. Eine mitHaken und Vorreiber befestign, den ganzen Deckel überdeckende Gußstahl-platte bildet einen festen Verschluß. Kanu auch der Verschluß an sich nicht

Eine eingehende Beschreibung lieferte Pros. Dr. Kraemer in derSchweiz , landw. Zeitschr., Jahrg. ll. 1874. S. 205; ferner spricht sich darüberaus: R. Schatz mann, Anleitung zum Betriebe der Sennerci, Aarau 187--

N. d. V.