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In den obern Lagern einiger Rogensteinfelsen (zwi-fchen Lausen und Nußhof; oberhalb Diepfligen)trifft man einen besondern körnig.blättrigen Kalk.stein an. Die Masse hat das Ansehen dünner späthj.ger Kalkstrinscheiben von gewöhnlicher Rogensteinfarbe,die fein zerstoßen neben einander liegen, und in allenihren Zwischenräumen mit einem rothen, stark mit Ei-senoxyd inprägnimn Thone erfüllt sind. An einzelnenStellen verschwinden die Zwischenräume, und die Massestellt sich als hellgelber splittriger Kalkstein dar.
Der Äogensteinist in bestimme Schichten abgetheilt -welche gewöhnlich keine große Mächtigkeit haben. Zu.weilen, zumal in den härtern Abänderungen, trifft manindeß auch beträchtliche Bänke an. Querzerklüftungenzeigen sich in großer Menge, und hindern oft die Bestim»mung der Lage der wahren Schichtungssiächen.
Versteinerungen stüd im Nogenstcine überaushäufig, jedoch sind sie meist in einem ganz zerstoßnen Zu.stände. Wir haben schon oben bemerkt, daß Trümmervon Versteinerungen oft den Kern der Rogensteinkörner >ausmachen;*) außerdem wird aber das Gestein auchvon Streifen ganz zerstoßener kleiner Muschelschalenhäufig durchzogen. Möchte nicht dieselbe Ursache, welchedie auffallende Zertrümmerung der Ueberreste organifir«ter Wesen veranlaßt hat, auf die so merkwürdige rogen.steinärtige Bildung des Gesteins einen Einfluß ausgeübthaben ?
*) Kleine StroMhiten, Enirochiten, zweimalige
Konchykirn bei St. Zak»b. S-Brückn er, a. «. O.-T«f.
1. Frg. k. und rn. T^af- ^ a.
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