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Die Naturgeschichte und Bergwercksverfassung des Ober-Hartzes / beschrieben von Johann Friedrich Zückert
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138
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ohngeachtet aller Verdruckung und Verwerfung,Loch wieder in seine rechte Stunde kommt. >Die zweyte Art? der Nuscheln hat mit denenGängenein gleiches Fallen, nemlich von Nordnach Süd, sie durchschneidet aber solche eben-» !falls sehr oft, weil sie auch alle Lachter einenHalben Lachter fallt. Sonst aber macht diese,wie auch die weniger beträchtliche Nuscheln, dievon Osten nach Westen, und von Westen nachOsten fallen, kerne Hauptverändrung in denGängen und der Berg-Art, sondern sie sindnur als Steinscheiden anzusehen. Doch ist die,fes zu mercken, daß diese zweyte Art von Ru«schein von der Hauptruschel, wenn sie sich be«gegnen, gänhlich abgeschnitten werde. EinExempel davon ist auf Lacharma V 7 eufang,

La die Ruschel, die von Norden nach Südenfällt, beständig über und unter sich den Ganghat, und zwar so, daß unterhalb reiche roth-güldige ErHte, auf dem Dache aber Puchertztebrechen: Sobald nun, als solche den Gang andie Hauptruschel bringt, so schneidet diese er-stere ab, behält die reichen Anbräche auf dem >Dache, und die geringen Puchertzte unter sich.

In bett übrigen Stücken wird der Bau, wieanderwärts gewöhnlich, geführek.

Im hiesigen Berqwerck sind zwey Stollen,uemlich der grüne Hirscher- und der Gieber-stollen. Der erste wurde Anno 1691 hinkermGalgenberge an die 1000 Lachter, meist auffaulen Gängen, heraufgeholet. Er bringt in s

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