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Die Naturgeschichte und Bergwercksverfassung des Ober-Hartzes / beschrieben von Johann Friedrich Zückert
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j ösu höchsten Gebürgen, und zwar auf Latha-.jrma Neufang 84 Lachter ein, und ist auf al-len, sowohl alten verlassenen, als noch jetzogangbaren Zügen durchschlägig. Der Giebev-^ stollen aber ist doch um z 2 Lachter tiefer. Dieser! ist Anno 1716 jenseit des Greberberges an die' 1 soo Lachter Hergetrieben worden. Er ist auch

- schon in den meisten Gruben durchschlagig. Da^ er aber aufDurchreiffnng eines Mittels von eini-gen 40 Lachtern zwischen der Felicitas und der

j Gnade Gottes wartet, so werden die Grund-wasser noch zur Zeit bis auf die grüne Hir-

- ftherstollerrsohle gehoben, welches die in denen^ Schächten der Latharina Neufang, des, Gamsons und der Gnade Gottes vorgerich-

^ ttte Künste bewerckstelligen, wovon allein die in,Eatharina Neufang bis aufs Gesencke vorge-richtete Kunst mit 22 niedrigen Sätzen hebet.Die Aufschlägewasser hiezu kann zwar der, derStadt gegen Osten, belegne Gderfluß allein zuFluthenzeiten hergeben. Um aber auch beytrocknen Zeiten beständige Wasser zu haben, sosind die Wasser der Oder und der andern Quel-len in einen Teich arn Rehberge gelastet wor-den, von welchem ein gemauerter Graben von1402Ruthen lang nach den Grube«-Künstengeleitet ist. Dieser Gder-Teich, der auch derRehberger-Teich helft, ist der gröste auf demgantzen HarH. Er ist 70 Ruthen lang. SeinDamm ist 68 Lachter lang, 9 Lachter Hoch,oben 9 Lachter, und unten 24 Lachter breit.

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