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! Stücke in Schachten, oder auf den Strecken! mit neuen Holh auswechseln; oder Höhen' verschrämen, oder dergleichen fürm Feld-ort herausschiessm. Alle diese Arveiten sindauch Arten der Gedinge, denn sie werden vomGeschwornen au die Arbeiter verdungen; aber!, sie geschehen nur bey der Weile ausser den ordi-nären Schichten, und hierin sind sie von denrechten Gedingen unterschieden. Für bedingtenBerg aui die Kasten zu sitzen , bekommt jederArbeiter ^.Gr- u-d 6 Loth Unschlstt. Vor dieSchranr-Meil-Arbcit wrrd bey den meistenGruben für ein sachter-lang, ein sachter hochund H sachter wett zu schrämen 6 Flsrein gege-ben. Für Bohr-Meil-Arbeir zu ein sachter^ Lies, drey sachter lang, sachter weit Z2 Fl.und 20E. Pulver Jedoch ,st dis sehr verän-derlich. So wrrd auch das Geld zu den Holtz-l LVeil-Arbeiten vöm Geschwornen nach Pro-portion der Arbeit vermacht, und dabey auf je-den Fl. Z E UnschÜtt gerechnet. Um 7 Uhrfangen denn die Bohr - Hauer ihre Schichtenun< und fahren an die ihnen angewiesene Bohrlö-cher. Solche Schichten wahren 6 Stundenjang, und bekom-ut der Arbeiter mr tue Schichts Mgr. und 8 socy Unschlitt. Der Geschwornereguliret die Geon-q-und Weil- Arbeiten, undzahlet das Geld aus. Er schlägt bey Anfangder Arbeit erne Skuffe im festen G stein oderHolH, von welcher er zu messen anlangt, wenndas Geding oder die Weil -Arbeit heraus ist.
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