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findet übrigens dessen forstwirtschaftliche Grundsätze in sei-nen Werken umständlich erörtert. Vorzüglich wünschens-werth scheint ihm die Errichtung eigener Forstschulen/ umAusgeschossene der verschiedenen Gemeinde»/ in derjenigenVerwaltung/ die ihrer Landcultur am zuträglichsten wäre/besser zu unterrichten.
Um diesem Mangel einigermaßen abzuhelfen/ ist Hr.Kasthofer gegenwärtig mit Abfassung eines Buches über dieForstcultur als Volksunterricht beschäftigt/ so wie er auchalljährlich einzelne junge Leute/ selbst aus den entfernternGegenden der Schweiz / in sein Haus aufuimmt/ und durchseine Psianzversuche auf einer ihm zuständige»/ rauhgelege-nen Alpweide am Abendberg bey Interlacken/ durch einekleine Anlage verschiedener/ zum Theil ausländischer Holz-arten am Hochbühl/ die aber nie die Pflege der inländischenverdrängen soll/ und endlich besonders auf den wissenschaft-lichen Streifereyen und Reisen in merkwürdige Gegenden/die er mit seinen Zöglingen unternimmt/ denselben die vor-theilhaftefte/ theoretisch-praktische Ausbildung in diesemFache darbietet. Zum nähern Unterricht sehe man folgendeseiner Werke:
1. Bemerkungen über die Wälder und Alpen des Ber-nischen Hochgebirgö/ 1818.
2. Vorlesungen über die Cultur der Alpen / 1819 .
3. Bemerkungen auf einer Alpenreise über den Susten/Gotthard u. s. f. / mit Erfahrungen über die Culturder Alpen rc./ und Betrachtungen über die Verände-rungen in dem Klima des Bernischen Hochgebirgö / einegekrönte Preisschrift/ 1822.
st. Bemerkungen auf einer Alpenreise über den Brü-nig/ Bragel/ Kirenzenberg rc./ 1825 .