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Selig, welcher sie sah von den sterblichen Menschengeschlechtern!Aber wer untheilhaftig und Weihelos, guten Geschicks nieFreuet er sich, wenn einst er im Dunkel des Hades verstorben.
Und weiter:
Hochselig, welchem sie liebendNahen mit günstigem Sinn von den irdischen Menschengeschlechtern!Denn schnell senden sie ihm ins erhabene Haus zum GenossenPlutos, der Reichthum gibt den sterblichen Erdebewohnern.
Auf denn, die ihr beherrschet den strahlenden Gau von Eleusis,Paros von Wogen umrauscht und die felsigen Hohen von Antron,*)Göttliche, gabcnreich fruchtbringende Königin Ceres,
Du mit der Tochter zugleich, der blühenden Persephoneia,
Gnädig verleihet mir für den Gesang anmuthiges Leben,
Und dein werd' ich auch künftig in andern Liedern gedenken."
Aus dieser Tempeldichtung ergibt sich nun für uns ohneMühe, daß in Eleusis ursprünglich den beiden GöttinnenTrauer- und Freudenfeste gefeiert wurden, je nachdem dieTochter in die Unterwelt verschwunden war, oder aus der-selben heraufkam. Der Niedergang der Äora, wie man eskurz nannte, fiel in den Spätherbst; der Aufgang in denVorfrühling, unsern Februar, welcher in Athen der Blumen-mond (Anthesterion) hieß. In beiden Festen wäre nun auchfür den Gott der Unterwelt, Hades, eine Rolle gewesen, und„Plutos , der Reichthum gibt" ist ja auch am Schlüsse desGedichts genannt; aber sein finstres Wesen wurde früh ver-drängt und ersetzt durch eine neue, zauberhafte Göttergestalt,den jüngsten der Olympier, denjenigen Gott, der siegend dieganze Welt durchzog, durch Bacchus oder Dionysos . Wiesich die eleusinischen Erdgottheiten mit dem Weingotte Dio-nysos vereinigen können, ist ziemlich leicht einzusehen; ebensoauch, wie dieser letztre als dritter engverbundner Fest-genosse den Eleusinien einen verdoppelten Umfang der Be-deutung schafft. Dionysos ist nämlich ein echter Frühlings.