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Tagebuch über eine mit besonderer Beziehung auf Landwirthschaft unternommene Reise durch Bayern, Sachsen-Altenburg, Königr. Sachsen, Böhmen, Mähren und Oestreich / von Albert Holland
Entstehung
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Im Futter-Etat für den Winter sind denSchweizern täglich 28 Pfund, den Allgäuern 24 Pfundund den Egcrländern 20 Pfund Heuwerth ausgesetzt.Zu Abwartung des sämmtlichen oben aufgezähltenViehs werden in Sahlis 9, in RüdigSdvrs 4 Mägdegehalten, welche alle im Kuhstall vorkommendeArbeiten, mit Ausnahme des Häkselschneidens ver-richten und überdieß Winters bis 10 Uhr Nachtsspinnen müssen. Die Kälber werden erst nachZ4 Wochen von der Mutter abgebunden. DieMilch wird zum geringsten Theil frisch verkauft,die meiste zu Butter und Käse verarbeitet. In demMilchkeller stehen sehr appetitliche gußeiserne, innenemaillirte Milchgefässe, Eschen, wie sie es hiernennen; diese sollen bessere Wärmeleiter seyn, über-dieß wird zum gleichen Zweck der Temperatur-Erniedrigung auch fließendes Wasser zugeleitet.

Bei der Schäferei werden gegen 1500 StückSchafe gehalten, ohne die jedes Jahr gezogenenLämmer, ungefähr 300 Stück an der Zahl. DieSchafe sind mittelgroßen Schlages, mit feiner aus-geglichener Wolle und geben auf Hammel, Schafeund Jährlinge im Durchschnitt berechnet 2 PfundWolle das Stück jährlich. In bessern Jahren rechnetman auf das Stück 3 Pfund Heuwcrth als täglichesFutter. Man hat hier auch mit der Sommerlam-mung angefangen, und findet sich gut dabei, dieLämmer im Mai kommen zu lassen. Der Schaf-meister und die Knechte erhalten einen Antheil amReinertrag der Schäferei.

Die Schweinezucht findet nicht in besondererAusdehnung statt, indeß ist die hier gehaltene Rasse

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