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ließ ich mir es von ihm an Ort und Stelle be-schreiben, wozu die häufig vorhandenen Schlamm-fänge die sauber abgehobenen Anwanden und Raineden practischen Commentar lieferten. Die dadurchgewonnene Erde wird alle dem Acker zugeführt.Man hält hier zu Lande so viel auf diese Ver-besserung, daß sogar in jedem Pachtvertrag 4—6000Karren jährlich aufzuführen geboten werden, odereine Entschädigung dafür von immer 3 Neugroschen(11 kr.) für den Karren angesetzt wird.
In Prehna traf ich bei Winklern den schön-sten Bauernhof, den ich je gesehen. Das Bauern-vaar selbst, äußerst liebe und artige Leute, schienmir mehr unter der Bauernmaske zu stecken; dennnichts im Hause verrieth sonst den Bauern. Inder Stube steht ein Glasschrank mit Schillers Werkeund sonst guter Literatur. Ein Nebengebäude gibtseinen obern Stock zu einer Reihe von Gastzimmerher, eben so wenig fehlen größere Gesellschafts-zimmer, die mit einem Pianoforte, Etagöre undschönen Meubeln versehen sind; die Wände zierendie Portraits der ganzen Familie in goldenen Rahmen.Ein großer, kunstmäßig angelegter Garten, mitKamerzen, Spalieren und einem Kugelspiegel liegt»eben, ein kleiner Blumengarten vor dem Hause.Der ganze Hof ist fast neu, ganz spmetrisch ge-baut, mit Kugelakazien geziert. Daß es an denleiblichen Bedürfnissen auch nicht mangelt, bewiesmir die rcichbesetzte Tafel, wozu eines der 100Taubenpaare des Besitzers sein Leben lassen mußte.Den Caffee nahmen wir in einer zierlichen Laubevor dem Hause ein, und wenn es mir gestern bei