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Tagebuch über eine mit besonderer Beziehung auf Landwirthschaft unternommene Reise durch Bayern, Sachsen-Altenburg, Königr. Sachsen, Böhmen, Mähren und Oestreich / von Albert Holland
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worden sei, in welche Summe die übrigen siebenGeschwister sich zu theilen haben. In den Nach-richten über den Bezirk des KreiSamtS Altcnburgsteht es zu lesen, daß die so zu kurz kommendenGeschwister nicht murren, im Gegentheil mit ihremSchicksal ganz zufrieden sind an was gewöhntsich doch der Mensch nicht?

Samstag, den 24. August.

tahU nach Leidig. Das Nittcrgut Lütschcna. NillcrKlar v. Speck, Freiherr v. Sternburg. ÄtpaKn's.

In der Frühe verließ ich Altenburg . Ungernetrennte ich mich von dem heimischen Wirthshause,

^ m mich nun in das Gedränge der großer» Weltzu werfen. In einer Stunde war ich mittelst derEisenbahn in dem 10 Stunden entfernten Leipzig .Die Ebene, in welcher diese Stadt 350 Par. Fußüber der Ostsee liegt, scheint ein wärmeres Klimaals das Altenburger Land zu haben, denn die. Erndte war größtentheils zu Hause. Auf den Ratheines Mitreisenden stieg ich im Palmbaum ab undbereue nicht, ihm gefolgt zu haben.

. Des Nachmittags ging ich zu Fuß nach deml i'/r Stunden entfernten Lütschena . Der Fuß-weg dahin führt durch das Rosenthal nach demfreundlichen Gohlis , von da kommt man nach. Muckern, wo ein der Leipziger ökonomischen Socie-! Ä gehöriges Mustergut nunmehr in Pächtershänden' seyn soll. Die Leipziger Ebene, die man sofortdurchschneidet, war mir Süddeutschen ihres Sandes